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Elektrosanierung und Nachrüstung. Alte Anlage, neue Anforderungen.

Viele Elektroanlagen stammen aus einer Zeit, in der niemand an Wärmepumpe, E-Auto und Photovoltaik gedacht hat. Wir sanieren sie so, dass sie wieder sicher sind und das tragen, was heute dazukommt, ganz oder schrittweise. Am Anfang stehen immer eine Bestandsaufnahme mit Messung und ein Konzept, das zuerst die Sicherheit und dann alles andere in sinnvoller Reihenfolge angeht.

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(KI-generiert)
  • ElektrotechnikPlanung, Montage, Material
  • 15+ Jahre Erfahrung1.500+ Projekte
  • HerstellerunabhängigerSystempartner
  • Wels, Ried im Innkreis, Salzburgdrei Standorte, Salzburg im Aufbau

In Einfamilienhäusern, Wohnungen, Bauernhäusern und kleinen Betrieben erneuern wir Elektroanlagen. Wir wissen, was in alten Wänden steckt und wie man eine Anlage erneuert, ohne das Haus unbewohnbar zu machen.

Was wir machen

Sanieren heißt nicht, alles herauszureißen. Wir erneuern, was unsicher oder zu klein geworden ist, und behalten, was in Ordnung ist. Das Ziel ist eine Anlage, die heutigen Schutz bietet und Reserven für das hat, was in den nächsten Jahren dazukommt.

  • Zählerkasten und Verteiler erneuern
  • Fehlerstromschutz und Überspannungsschutz nachrüsten
  • Alte Leitungen tauschen, Stromkreise aufteilen
  • Zusätzliche Steckdosen, Licht und Netzwerk
  • Nachrüstung für Photovoltaik, Wallbox und Wärmepumpe
  • Elektrobefund nach der Sanierung

Was kostet das?

ab € 2.500

Preise inkl. MwSt., Stand 10/2026, verbindlich nur nach Vor-Ort-Termin

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Wann eine Sanierung ansteht

Wenn Sicherungen oft auslösen, Steckdosen fehlen oder warm werden, wenn es noch Schraubsicherungen oder keinen Fehlerstromschutzschalter gibt. Wenn ein Haus gekauft, geerbt oder umgebaut wird. Und wenn eine Wärmepumpe, eine Wallbox oder eine Photovoltaikanlage kommen soll und der Zählerkasten dafür keinen Platz hat.

Selbst erkennen können Sie einige Warnzeichen ohne Messgerät: stoffummantelte oder zweiadrige Leitungen ohne Schutzleiter, Porzellan-Schraubsicherungen im Zählerkasten, Steckdosen ohne Schutzkontakt, verfärbte oder verschmorte Steckdosen und Schalter. Auch Verteilerleisten, die dauerhaft im Einsatz sind, und Licht, das beim Einschalten großer Geräte flackert, zeigen, dass die Anlage an ihre Grenzen kommt.

Warum alte Elektroanlagen ein Risiko sind

Das größte Risiko alter Anlagen ist der fehlende Fehlerstromschutz. Hat ein Gerät einen Defekt oder ist eine Leitung beschädigt, kann Strom über den Körper eines Menschen abfließen. Ein Fehlerstromschutzschalter erkennt das und schaltet sofort ab. Ohne ihn passiert nichts, solange die Sicherung den Fehler nicht als Überlast bemerkt.

Dazu kommt das Alter der Isolierung. Gummi- und frühe Kunststoffisolierungen werden über Jahrzehnte spröde, vor allem in Dosen und hinter Leuchten, wo es warm wird. Außerdem waren die Stromkreise für Licht und wenige Steckdosen gedacht, heute hängen Induktionsfeld, Geschirrspüler, Trockner und Computer daran. Oft fehlt auch ein Überspannungsschutz, der die Elektronik im Haus bei Blitzeinschlägen in der Nähe schützt. Mehr dazu unter Blitz- und Überspannungsschutz.

Tückisch ist, dass solche Anlagen oft jahrelang scheinbar problemlos funktionieren. Den Zustand einer Isolierung sieht man von außen nicht. Deshalb verlassen wir uns bei der Bestandsaufnahme auf die Messung und nicht auf das Bauchgefühl. Wer den Zustand schriftlich dokumentiert haben will, bekommt einen Elektrobefund.

Muss eine alte Elektroanlage saniert werden?

Eine allgemeine Pflicht, eine bestehende Anlage auf den heutigen Stand zu bringen, gibt es nicht, solange sie dem Stand ihrer Errichtung entspricht und sicher ist. Anders ist es, sobald erweitert oder umgebaut wird. Der neue Teil muss nach heutigem Stand ausgeführt werden und mit dem Bestand zusammenpassen. Deshalb zieht schon ein einzelner neuer Stromkreis oft Arbeiten am Verteiler nach sich.

Auch von außen kommen Anforderungen. Wer Photovoltaik oder eine Wallbox anmeldet, braucht einen Zählerplatz nach den aktuellen Vorgaben des Netzbetreibers. Versicherungen, Käufer und Banken fragen oft nach einem Elektrobefund. In Mietwohnungen ist meist der Vermieter für eine sichere Anlage zuständig, Mieter klären Arbeiten vorher mit Vermieter oder Hausverwaltung. Kurz gesagt: Rechtlich ist eine Sanierung selten ein Muss, sicherheitstechnisch oft sinnvoll und bei einer Erweiterung praktisch unvermeidbar.

Erst sanieren, dann Photovoltaik, Wärmepumpe und Wallbox

Jede dieser Anlagen stellt eigene Anforderungen an den Bestand. Eine Photovoltaikanlage braucht Platz im Zählerkasten für Einspeisung und Schutzeinrichtungen und einen Zählerplatz nach Vorgabe des Netzbetreibers. Wärmepumpe und Wallbox sind große Dauerverbraucher mit eigenen Stromkreisen. Der Hausanschluss muss sie tragen, oder ein Lastmanagement steuert sie so, dass sie nicht gleichzeitig volle Leistung ziehen. Ein Batteriespeicher oder eine Notstromfunktion braucht einen Verteiler, der dafür vorbereitet ist.

Wer zuerst die Geräte kauft und dann merkt, dass der Zählerkasten nicht reicht, zahlt doppelt: für den nachträglichen Umbau und mit der Wartezeit, in der die neue Anlage nicht in Betrieb gehen kann. Die bessere Reihenfolge ist, zuerst Verteiler und Anschluss zu klären und dann die Geräte zu bestellen. Soll eine Anlage erst in einigen Jahren kommen, sehen wir Platz im Verteiler, Leitungswege und Leerrohre schon jetzt vor.

Haus gekauft oder geerbt: die Elektrik zuerst

Der beste Zeitpunkt für eine Elektrosanierung ist vor dem Einzug und vor Maler, Boden und Küche. Dann stören Schlitze und Staub niemanden, und nichts Neues muss wieder aufgemacht werden. Wer noch vor dem Kauf steht, kann den Sanierungsbedarf mit einem Elektrobefund einschätzen lassen. Womit Sie ungefähr rechnen müssen, zeigt die Seite Kosten einer Elektrosanierung.

In älteren Häusern treffen wir oft auf Überraschungen: Umbauten aus mehreren Jahrzehnten mit unterschiedlichen Leitungen, Stromkreise ohne Plan und ohne Beschriftung, Nebengebäude, die über eine alte Freileitung oder ein Erdkabel unbekannten Alters versorgt werden. Je früher das bekannt ist, desto besser lässt es sich in Budget und Zeitplan einrechnen.

Elektrosanierung: was wir antreffen

Die Bestände, die wir antreffen, sind sehr unterschiedlich: Altbauten in der Stadt, Siedlungshäuser aus den Nachkriegsjahrzehnten, Bauernhäuser und Höfe, bei denen Wohnhaus, Stall, Werkstatt und Nebengebäude an einem Verteiler hängen. Je nach Ort ist ein anderer Netzbetreiber zuständig, etwa die Netz Oberösterreich, die LINZ NETZ oder in Wels die eww Netz. Deren Vorgaben für den Zählerplatz kennen wir. Mehr zu unseren Standorten unter Elektriker in Wels und Elektriker in Ried.

Warum eine Sanierung ein Konzept braucht

Im Neubau weiß man, was in der Wand liegt. Im Altbau liegen oft Installationen aus mehreren Jahrzehnten nebeneinander, meist ohne Plan. Wer ohne Konzept anfängt, erneuert Räume, die später nicht zum Verteiler passen, oder öffnet dieselbe Wand zweimal. Eine gute Planung verhindert beides und macht aus vielen Einzelmaßnahmen eine Anlage.

Die Planung übernimmt derselbe Betrieb, der später auch ausführt. Was wir bei der Aufnahme sehen, fließt direkt ins Angebot, niemand muss Pläne eines anderen Büros übersetzen. Was Elektroplanung allgemein umfasst, lesen Sie unter Elektroplanung.

So läuft es ab

  1. Schritt 01Bestandsaufnahme der Anlage, auf Wunsch mit Elektrobefund
  2. Schritt 02Sanierungskonzeptwas sofort nötig ist, was warten kann
  3. Schritt 03Angebot, auf Wunsch in Etappen
  4. Schritt 04Sanierung, möglichst im bewohnten Zustand
  5. Schritt 05Prüfung, Messprotokoll und Dokumentation

Was wir bei der Bestandsaufnahme prüfen

Bei der Bestandsaufnahme sehen wir uns die Anlage vom Hausanschluss bis zur letzten Steckdose an. Dafür brauchen wir Zugang zu jedem Raum, zum Dachboden und zum Keller. Diese Punkte prüfen wir:

  • Zählerplatz und Hauptleitung: Zustand und ob sie den Vorgaben des Netzbetreibers noch entsprechen
  • Verteiler und Schutzorgane: Schraubsicherungen oder Leitungsschutzschalter, vorhandener Fehlerstromschutz, freier Platz
  • Leitungsart und Schutzleiter, für jeden Stromkreis einzeln
  • Isolationszustand der Leitungen, gemessen und nicht nach Augenschein beurteilt
  • Erdung und Potenzialausgleich, besonders im Bad
  • Belegung der Stromkreise: welche Räume und Geräte an welcher Sicherung hängen
  • Außenbereich und Nebengebäude wie Garage, Werkstatt oder Stall

Anlage ohne Plan: wie wir Stromkreise zuordnen

In vielen älteren Häusern weiß niemand mehr genau, welche Sicherung welchen Raum versorgt. Beschriftungen fehlen oder stimmen nach mehreren Umbauten nicht mehr. Wir schalten deshalb Stromkreis für Stromkreis ab und prüfen, welche Steckdosen, Leuchten und Geräte dabei ausfallen. So entsteht ein Plan der tatsächlichen Belegung.

Dabei fallen oft Dinge auf, die man im Alltag nicht bemerkt: ein Stromkreis, der über zwei Stockwerke läuft, eine Steckdose im Bad, die am selben Kreis hängt wie das Wohnzimmer, oder eine Leitung in die Garage, die an einer Abzweigdose im Dachboden beginnt. Dieser Plan ist die Grundlage für die neue Aufteilung und bleibt Ihnen auch dann, wenn Sie erst später sanieren.

Was bleiben kann und was ersetzt werden muss

Nicht jede alte Leitung muss raus. Leitungen mit Schutzleiter, die bei der Messung gut isolieren, können oft bleiben. Vorhandene Leerrohre nutzen wir weiter, weil sich neue Leitungen dort ohne Stemmen einziehen lassen. Das spart Geld und Schmutz.

Ersetzt werden muss, was keinen Schutzleiter hat, schlecht isoliert oder für die heutige Last zu schwach ist. Der Verteiler ist fast immer neu, weil im alten weder Platz für Fehlerstrom- und Überspannungsschutz noch Reserve für später ist. Grenzfälle benennen wir im Konzept als solche, statt vorsichtshalber alles zu tauschen. Sie entscheiden dann mit, ob eine Leitung jetzt oder bei der nächsten Renovierung erneuert wird.

Anschlussleistung und Netzbetreiber

Wir erfassen, was heute läuft und was dazukommen soll, etwa Wärmepumpe, Wallbox, Induktionskochfeld oder Photovoltaik, und prüfen, ob der bestehende Hausanschluss das trägt. Reicht er nicht, verstärkt entweder der Netzbetreiber den Anschluss, oder ein Lastmanagement übernimmt. Welcher Weg besser passt, hängt vom Haus und von Ihren Plänen ab.

Den Antrag beim zuständigen Netzbetreiber stellen wir. Fragen Sie früh, denn die Antwort des Netzbetreibers braucht Zeit. Wie das bei neuen Anlagen im Detail läuft, zeigen die Seiten Photovoltaik planen und Wallbox planen.

Stromkreise und Ausstattung neu aufteilen

Die alte Aufteilung passt selten zu dem, wie heute gewohnt wird. Wir planen deshalb Raum für Raum neu. Weniger Steckdosen an einem Stromkreis heißt weniger Ausfälle und weniger Verteilerleisten.

Solange eine Wand offen ist, legen wir Leerrohre für später, etwa für ein Smart Home oder für eine Leitung vom Dachboden zu einer späteren Photovoltaikanlage. Das kostet beim Umbau wenig und erspart den nächsten Schlitz. Typische Punkte in der Planung:

  • Küche: eigene Stromkreise für Herd, Backofen, Geschirrspüler und andere Großgeräte
  • Bad: Fehlerstromschutz und Potenzialausgleich
  • Homeoffice: genug Steckdosen am Arbeitsplatz und eine Netzwerkleitung
  • Außen: Steckdosen und Licht an Terrasse, Eingang und Garage
  • Rauchwarnmelder in Schlafräumen und Fluren

Sanieren in Etappen, die zusammenpassen

Nicht jede Sanierung muss auf einmal passieren. Die erste Etappe ist meist der Verteiler mit Fehlerstromschutz und Überspannungsschutz, weil dort Sicherheit und Anschlussleistung zusammenkommen. Wir legen ihn gleich mit Reserveplätzen für alle Stromkreise aus, die später dazukommen. Danach folgen die Räume in der Reihenfolge, in der Sie ohnehin renovieren, zum Beispiel erst Küche und Bad, später die Schlafzimmer. Wir sagen Ihnen ehrlich, was dringend ist und was nicht.

Ob komplett oder in Teilen saniert wird, hängt von Zustand und Umbau ab. Eine Komplettsanierung lohnt sich, wenn die Wände ohnehin offen sind, etwa bei einer Kernsanierung, einem neuen Estrich oder neuen Fenstern, oder wenn im ganzen Haus Leitungen ohne Schutzleiter liegen. Eine Teilsanierung reicht, wenn die Leitungen in Ordnung sind und nur Verteiler, Schutzschalter und einzelne Räume wie Küche oder Bad nicht mehr passen.

Jede Etappe endet mit einem sicheren, gemessenen Zustand, ohne offene Provisorien. Die Übergänge zwischen altem und neuem Teil halten wir im Verteilerplan fest. So ist auch Jahre später klar, was schon erneuert ist und was noch aussteht, selbst wenn dann ein anderer Elektriker weitermacht.

Abstimmung mit anderen Gewerken

Die Elektro-Rohinstallation kommt vor Verputz, Estrich und Maler. Anschlüsse für eine Motorbeschattung klären wir, bevor die neuen Fenster eingebaut werden. Mit dem Heizungsbauer stimmen wir Leistung und Anschluss der Wärmepumpe ab, mit dem Küchenplaner die Lage der Geräteanschlüsse. Wenn Sie das wollen, vereinbaren wir die Termine direkt mit den anderen Handwerkern, damit niemand auf den anderen wartet und keine frisch verputzte Wand wieder geöffnet werden muss.

Was wir von Ihnen brauchen

  • Zugang zu Zählerkasten, Verteilern und allen Räumen
  • Vorhandene Pläne oder Befunde, wenn es sie gibt
  • Ihre Pläne: Umbau, Wärmepumpe, Photovoltaik, E-Auto
  • Baujahr des Hauses und bekannte frühere Umbauten
  • Beobachtungen aus dem Alltag: welche Sicherung wann fällt, welche Steckdose warm wird
  • Große Geräte, die heute laufen oder dazukommen sollen, etwa Induktion, Trockner, Sauna oder Werkstattmaschinen

Ergebnis der Planung

Sie bekommen ein Sanierungskonzept mit klarer Reihenfolge und ein Angebot, auf Wunsch aufgeteilt nach Etappen. So können Sie entscheiden, was jetzt passiert und was mit dem nächsten Umbau.

Im Konzept steht, welche Teile der Anlage bleiben und welche erneuert werden, wie die Stromkreise neu aufgeteilt werden und wie der neue Verteiler mit seinen Reserveplätzen aufgebaut ist. Dazu kommen die Reihenfolge der Etappen und die offenen Punkte, die sich erst klären lassen, wenn eine Wand geöffnet ist.

Ausführung und Kosten im Detail

  • Ausführung: wie Leitungen ins Mauerwerk kommen, der Tag des Zählerkastentauschs, Arbeiten im bewohnten Haus und die Messung bei der Übergabe.
  • Kosten: Richtwerte für typische Sanierungen und was den Preis bewegt.
  • Material: Kanäle, Unterverteiler, FI-Schutzschalter und Rauchwarnmelder zum Abholen oder mit Lieferung, und was Sie selbst vorbereiten dürfen.
  • Elektroinstallation im Neubau: für Zubau, Aufstockung und Kernsanierung bis auf den Rohbau.
  • PlanungAuslegung nach Ihrem Bedarf
  • MontageVom Elektrotechnikbetrieb
  • MaterialAb Lager, abholen oder liefern lassen
  • Anmeldung & DokuNetzbetreiber, Messprotokoll, Übergabe

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Häufige Fragen

Häufige Fragen. Kurz und klar.

Muss für eine Elektrosanierung alles aufgestemmt werden?

Nicht unbedingt. Oft lassen sich alte Leerrohre nutzen oder Leitungen in Aufputzkanälen, Hohlräumen oder hinter Sockelleisten führen. Das hängt vom Gebäude ab und klären wir bei der Bestandsaufnahme.

Kann ich während der Sanierung im Haus wohnen?

In den meisten Fällen ja. Wir arbeiten raumweise und stimmen Abschaltungen mit Ihnen ab.

Reicht mein Zählerkasten für Photovoltaik, Wallbox oder Wärmepumpe, auch wenn sie erst später kommen?

Bei älteren Häusern oft nicht. Es fehlt Platz für zusätzliche Schutzeinrichtungen, oder der Zählerkasten entspricht nicht mehr den Vorgaben des Netzbetreibers. Wir sehen ihn uns an, sagen Ihnen, was nötig ist, und planen die Reserve so, dass eine spätere Anlage ohne neuen Umbau angeschlossen werden kann.

Ab welchem Alter sollte die Elektrik erneuert werden?

Ein festes Alter gibt es nicht, der Zustand entscheidet. Die Warnzeichen weiter oben sind ein erster Hinweis. Ob die Leitungen noch gut isolieren, zeigt aber erst eine Messung bei der Bestandsaufnahme oder ein Elektrobefund. Danach lässt sich sagen, was bleiben kann.

Brauche ich vor der Sanierung einen Elektrobefund?

Nicht zwingend. Für die Planung reicht unsere Bestandsaufnahme mit Messung. Einen Befund brauchen Sie, wenn Versicherung, Käufer oder Bank ihn verlangen. Nach der Sanierung stellen wir ihn auf Wunsch aus.

Kann ich einen vorhandenen Befund oder Plan mitbringen?

Gerne, das spart Zeit bei der Aufnahme. Wir gleichen ihn mit dem tatsächlichen Stand vor Ort ab, weil sich Anlagen seit dem letzten Befund oft verändert haben. Einen neuen Elektrobefund stellen wir aus, wenn Sie einen brauchen.

Was passiert, wenn bei der Bestandsaufnahme ein gefährlicher Mangel auftaucht?

Wir sagen es Ihnen sofort und nicht erst im Konzept. Wenn nötig, schalten wir den betroffenen Stromkreis ab und sichern die Stelle. Alles andere kommt mit der passenden Priorität ins Sanierungskonzept.

Brauche ich für eine Elektrosanierung eine Genehmigung?

Für die Elektroarbeiten selbst in der Regel nicht. Änderungen am Zählerplatz, neue große Verbraucher und Photovoltaik werden beim Netzbetreiber angemeldet, das übernehmen wir. Wird gleichzeitig baulich umgebaut, klären Sie mit Ihrer Gemeinde, ob dafür etwas einzureichen ist.

Kann ich auch nur die Küche oder das Bad sanieren lassen?

Ja. Auch dann sehen wir uns den Verteiler an, weil der neue Raum dort sicher angeschlossen werden muss. Fehlt im Verteiler der Fehlerstromschutz oder der Platz, planen wir das mit ein und sagen Ihnen, was davon gleich nötig ist.

Werden Garage, Stall oder Werkstatt mitsaniert?

Wenn Sie das wollen, ja. Nebengebäude hängen oft am selben Verteiler wie das Wohnhaus und werden über alte Leitungen versorgt. Wir nehmen sie bei der Bestandsaufnahme mit auf und planen sie gleich mit oder als eigene Etappe. Soll in der Garage später eine Wallbox hängen, lohnt sich eine ausreichend starke Zuleitung ohnehin.

Bekomme ich das Sanierungskonzept schriftlich?

Ja. Das Konzept und das Angebot bekommen Sie schriftlich, zusammen mit dem Plan der aktuellen Stromkreisbelegung. Damit können Sie in Ruhe entscheiden und auch Etappen, die erst in einigen Jahren kommen, später wieder aufgreifen.