Batteriespeicher und Nachrüstkomponenten. Abholen oder liefern lassen.
Speichermodule, Batteriewechselrichter, Erweiterungsmodule für einen vorhandenen Speicher und das Zubehör für den Anschluss bekommen Sie bei uns auch ohne Montage. Wir stellen das Material nach Ihrer Anlage zusammen, und Sie holen es in Wels oder Ried ab, oder wir liefern es.
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

- ElektrotechnikPlanung, Montage, Material
- 15+ Jahre Erfahrung1.500+ Projekte
- HerstellerunabhängigerSystempartner
- Wels, Ried im Innkreis, Salzburgdrei Standorte, Salzburg im Aufbau
Beim Speicherkauf entscheidet nicht das Datenblatt des Speichers allein, sondern ob er mit Ihrem Wechselrichter zusammenarbeitet. Deshalb fragen wir zuerst nach dem Gerät, das schon an der Wand hängt oder das Sie kaufen wollen, und erst danach nach der Kapazität.
Wir verkaufen, was wir auf eigenen Baustellen verbauen und in Betrieb nehmen.
Was Sie bei uns bekommen
Das Angebot am Speichermarkt ändert sich laufend. Welche Hersteller und Serien gerade lieferbar sind, nennen wir Ihnen deshalb erst bei der Anfrage. Speicher liegen nicht in jeder Ausführung bereit, vieles bestellen wir passend zu Ihrer Anlage.
- Heimspeicher als Komplettsystem mit Batteriemanagement
- Erweiterungsmodule für bestehende, modulare Speicher
- Hybridwechselrichter mit Batterieeingang, darunter Geräte von Fronius
- Batteriewechselrichter für die AC-Kopplung an bestehende Anlagen
- Energiezähler für den Netzanschlusspunkt
- Zubehör für Ersatzstrom und Umschaltung
- Sockel, Wandhalter, Batterie- und Kommunikationsleitungen
Was kostet das?
ab € 5.500
Preise inkl. MwSt., Stand 10/2026, verbindlich nur nach Vor-Ort-Termin
Zuerst der Wechselrichter, dann der Speicher
Dass sich ein Speicher elektrisch anschließen ließe, heißt noch nicht, dass er mit Ihrem Wechselrichter zusammenarbeitet. Hersteller geben nur bestimmte Kombinationen frei, und nur für diese gilt die volle Funktion samt Garantie. Bevor wir etwas bestellen, gleichen wir Ihr Gerät mit den Freigaben des Herstellers ab.
Dafür brauchen wir den genauen Typ des Wechselrichters vom Typenschild und, wenn möglich, den Firmwarestand aus dem Portal oder der App. Damit prüfen wir die folgenden Punkte:
- Hat der Wechselrichter einen Batterieeingang, oder braucht es einen eigenen Batteriewechselrichter?
- Steht der gewünschte Speicher auf der Kompatibilitätsliste für genau dieses Gerät?
- Erwartet das Gerät einen Hochvolt- oder einen Niedervoltspeicher?
- Reicht die Firmware, oder ist vorher ein Update nötig?
- Passt die Lade- und Entladeleistung des Wechselrichters zu der des Speichers?
- Ist schon ein Energiezähler verbaut, den das Energiemanagement lesen kann?
Speichermodule: Hochvolt oder Niedervolt
Hochvoltspeicher schalten mehrere Batteriemodule in Reihe und hängen direkt am Hybridwechselrichter. Sie sind in Einfamilienhäusern mit neuer Photovoltaikanlage die übliche Lösung, weil ein Gerät Solarstrom und Batterie gemeinsam verwaltet. Bei manchen Systemen steigt mit der Zahl der Module nicht nur die Kapazität, sondern auch die mögliche Lade- und Entladeleistung.
Niedervoltspeicher arbeiten mit niedrigerer Spannung und schalten Module parallel. Man findet sie häufig an eigenen Batteriewechselrichtern und in Anlagen ohne Netzanschluss. Beide Bauformen haben ihren Platz. Welche infrage kommt, legt der Wechselrichter fest, nicht die persönliche Vorliebe.
Achten Sie beim Vergleich auf die nutzbare Kapazität. Manche Datenblätter nennen zuerst den Bruttowert der Zellen, von dem das Batteriemanagement einen Teil als Reserve zurückhält. Für Ihren Abendverbrauch zählt, was tatsächlich entnommen werden kann.
Batteriewechselrichter für die Nachrüstung
Hat die bestehende Anlage einen reinen Netzwechselrichter, bleibt dieser in Betrieb, und der Speicher bekommt einen eigenen Batteriewechselrichter auf der Wechselstromseite. So muss an Modulen und Strängen nichts geändert werden.
Bei der Auswahl zählen die Leistung, ob das Gerät einphasig oder dreiphasig arbeitet, ob es Ersatzstrom kann und welche Speicher es unterstützt. Batteriewechselrichter und Speicher kaufen Sie am besten als abgestimmtes Paar, damit Kommunikation und Batteriemanagement zusammenpassen.
Ist der vorhandene Wechselrichter schon älter, lohnt ein Vergleich mit dem Tausch gegen einen Hybridwechselrichter. Dann entfällt das zweite Gerät an der Wand. Module und Wechselrichter für diesen Fall finden Sie unter Photovoltaik-Material.
Erweiterungsmodule nachkaufen
Modulare Speicher lassen sich später vergrößern, aber nur innerhalb derselben Serie und nur bis zur Höchstzahl an Modulen, die der Hersteller für das System angibt. Ob ein neues Modul neben älteren betrieben werden darf, regelt ebenfalls der Hersteller. Manche verlangen, dass die Module vor dem Zusammenschalten auf einen ähnlichen Ladezustand gebracht werden.
Bedenken Sie, dass die vorhandenen Module schon gealtert sind. Das neue Modul hebt die Gesamtkapazität, gleicht die Alterung der alten aber nicht aus. Für den Nachkauf brauchen wir:
- Hersteller, Typ und Seriennummer des Speichers vom Typenschild
- Anzahl der vorhandenen Module
- Ungefähres Kaufdatum oder das Datum der Inbetriebnahme
- Typ und Firmwarestand des Wechselrichters
Zubehör für Anschluss und Ersatzstrom
Neben Speicher und Wechselrichter braucht eine Anlage einige Teile, die in keiner Speicherverpackung liegen. Welche davon bei Ihnen schon vorhanden sind, klären wir anhand von Fotos.
- Energiezähler am Netzanschlusspunkt, passend zum Wechselrichter
- Batterieleitungen und Stecker, die der Speicherhersteller für sein System vorgibt
- Kommunikationsleitungen zwischen Speicher, Wechselrichter und Zähler
- Sockel oder Wandhalter, je nach Bauform des Speichers
- Leitungsschutz, Trenneinrichtungen und Überspannungsschutz für den Zählerkasten
- Umschalteinrichtung und Zubehör, wenn der Speicher bei Netzausfall einspringen soll
Ersatzstrom beim Kauf mitdenken
Ob ein Speicher bei einem Netzausfall Strom liefert, entscheiden der Wechselrichter mit seinem Ersatzstromausgang und die Umschaltung im Zählerkasten, nicht der Speicher selbst. Wer Ersatzstrom will, muss das deshalb schon beim Kauf des Wechselrichters berücksichtigen. Nachträglich ist das oft nur mit zusätzlichem Gerät oder gar nicht möglich.
Material für Notstrom und Umschaltung finden Sie unter Notstrom: Material. Wer abends das E-Auto aus dem Speicher laden will, findet passende Geräte unter Wallbox: Material.
Worauf es beim Kauf ankommt
Ist die Kompatibilität geklärt, bleiben meist mehrere Speicher zur Wahl. Diese Punkte helfen beim Vergleich:
- Nutzbare Kapazität, passend zu Ihrem Verbrauch am Abend und in der Nacht
- Dauerhafte Lade- und Entladeleistung für die Lasten, die abends gleichzeitig laufen
- Erweiterbarkeit, wenn E-Auto oder Wärmepumpe noch dazukommen
- Zulässiger Temperaturbereich und Schutzart, wenn der Speicher in Garage oder Nebengebäude steht
- Gewicht und Bauform, denn nicht jede Wand trägt einen Speicher
- Garantiebedingungen: Laufzeit, zugesicherte Restkapazität und ob eine Registrierung beim Hersteller verlangt wird
- Zugang zu den Anlagendaten über App und Portal
Anfrage: was wir von Ihnen brauchen
Die meisten Fragen klären wir vorab anhand von Fotos, den Rest besprechen wir bei der Abholung oder Lieferung. Mit diesen Angaben sagen wir Ihnen schon bei der ersten Anfrage, welche Kombination passt:
- Ein Foto vom Typenschild des Wechselrichters und, wenn vorhanden, vom Typenschild des Speichers
- Ein Übersichtsfoto vom Zählerkasten, ohne Abdeckungen abzuschrauben
- Ein Foto vom geplanten Aufstellort samt Zugang, damit wir Bauform und Halterung wählen können
- Ob der Speicher bei einem Netzausfall einspringen soll
- Wer den Speicher anschließt: Ihr eigener Elektriker oder wir
Für Elektrobetriebe und Installateure
Elektrobetriebe bekommen bei uns Speicher, Wechselrichter und Zubehör für ihre Baustellen, auf Anfrage auch mehrere Systeme für ein Projekt. Wir gleichen Ihre Stückliste mit den Freigaben der Hersteller ab, bevor bestellt wird.
Bei einer Kombination, die Sie zum ersten Mal verbauen, sprechen Sie mit Leuten, die Speicher selbst anschließen und in Betrieb nehmen. Das hilft bei Fragen zur Konfiguration im Wechselrichter oder zur Einbindung des Energiezählers.
Für Private: kaufen und anschließen lassen
Viele Private kaufen den Speicher selbst und lassen ihn von ihrem Elektriker anschließen. Das geht, wenn Speicher, Wechselrichter und Zubehör vorher aufeinander abgestimmt sind. Klären Sie mit Ihrem Elektriker vorab, ob er das Fabrikat kennt und die Inbetriebnahme übernimmt, denn manche Hersteller verlangen dafür eine Schulung oder einen eigenen Zugang für Installateure.
Wollen Sie wissen, ob sich ein Speicher bei Ihnen überhaupt lohnt und wie groß er sein soll, lesen Sie zuerst Batteriespeicher. Richtwerte zu den Kosten stehen unter Batteriespeicher: Kosten.
Was nur eine Elektrofachkraft anschließen darf
Den Speicher aufstellen oder den Sockel setzen können Sie selbst. Der Anschluss an Wechselrichter und Hausinstallation, alle Arbeiten im Zählerkasten, die Ersatzstrom-Umschaltung und die Meldung beim Netzbetreiber gehören dagegen zu einer Elektrofachkraft. Batteriemodule stehen auch im ausgeschalteten Zustand unter Gleichspannung, und falsch angeschlossene Batterieleitungen können hohe Ströme führen.
Auch die Garantie hängt daran. Hersteller setzen meist eine fachgerechte Inbetriebnahme voraus, oft mit Registrierung des Systems. Wollen Sie den Einbau abgeben, übernehmen wir ihn. Wie das abläuft, steht unter Batteriespeicher: Montage.
Abholung, Lieferung und Lagerung
Speicher holen Sie nach Vereinbarung in Wels oder Ried ab, oder wir liefern sie. Bei der Abholung liegt das Material vollständig vorbereitet bereit. Die Batteriemodule sind einzeln verpackt und schwer. Holen Sie selbst ab, bringen Sie ein Fahrzeug mit ausreichend Zuladung mit und sichern Sie die Kartons so, wie es auf der Verpackung vorgegeben ist.
Bis zum Einbau lagern Sie die Module trocken, frostfrei und ungeöffnet. Lassen Sie zwischen Kauf und Einbau nicht unnötig Zeit vergehen, weil sich Batterien auch in der Verpackung langsam entladen. Weiteres Material finden Sie unter Material, Abholung und Lieferung.
Wenn ein Speicher Fehler meldet
Nicht jede Fehlermeldung bedeutet ein defektes Modul. Oft liegt die Ursache in der Kommunikation zwischen Speicher und Wechselrichter, in einer veralteten Firmware oder im Energiezähler. Kaufen Sie deshalb kein Ersatzmodul, bevor die Ursache feststeht.
Schicken Sie uns die Fehlermeldung aus der App und die Typenschilder, dann sagen wir Ihnen, ob ein Teil getauscht werden muss. Steht die Anlage still, hilft unser Störungsdienst.
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Häufige Fragen
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Kann ich einen Batteriespeicher kaufen, ohne dass Sie ihn einbauen?
Ja. Sie holen ihn in Wels oder Ried ab, oder wir liefern ihn. Den Anschluss muss eine Elektrofachkraft machen, das kann Ihr eigener Elektriker sein oder wir.
Passt jeder Speicher zu meinem Wechselrichter?
Nein. Hersteller geben nur bestimmte Kombinationen frei. Schicken Sie uns ein Foto vom Typenschild Ihres Wechselrichters, dann prüfen wir, welche Speicher dafür infrage kommen oder ob ein eigener Batteriewechselrichter nötig ist.
Kann ich meinen bestehenden Speicher um Module erweitern?
Bei modularen Systemen meist ja, solange die Serie noch lieferbar ist und die Höchstzahl an Modulen nicht erreicht ist. Wir brauchen dafür Typ und Seriennummer des Speichers und den Typ des Wechselrichters.
Brauche ich zum Speicher einen zusätzlichen Energiezähler?
Nicht unbedingt. Das Energiemanagement braucht einen Zähler am Netzanschlusspunkt, der meldet, ob das Haus gerade Strom bezieht oder einspeist. Ist bei Ihrer Photovoltaikanlage schon ein passender verbaut, reicht dieser. Das prüfen wir anhand eines Fotos vom Zählerkasten.
Liefern Sie das Material auch?
Ja, Sie können das Material abholen oder liefern lassen. Den Liefertermin sagen wir Ihnen mit dem Angebot. Bei der Abholung in Wels oder Ried können wir offene Fragen zu Anschluss und Konfiguration gleich vor Ort klären.
Führen Sie bestimmte Speicherhersteller?
Welche Hersteller und Serien gerade lieferbar sind, sagen wir Ihnen bei der Anfrage. Entscheidend ist ohnehin, welche Speicher für Ihren Wechselrichter freigegeben sind. Als Fronius System Partner kennen wir die Kombinationen mit Fronius-Wechselrichtern aus der eigenen Inbetriebnahme.
Bauen Sie einen Speicher ein, den ich bei Ihnen gekauft habe?
Ja. Sie können das Material auch zuerst kaufen und den Einbau später beauftragen. Dann ist die Kompatibilität schon geprüft, und die Montage lässt sich direkt planen.