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Anlagen für Energiegemeinschaften montieren. Bis zur Übergabe.

Wenn die Gemeinschaft steht und der Netzbetreiber zugestimmt hat, beginnt die Arbeit vor Ort. Wir montieren die Erzeugungsanlagen, setzen Speicher, bauen Zählerplätze um und bereiten jeden Anschluss so vor, dass der Netzbetreiber die Viertelstundenwerte erfassen und der Gemeinschaft zuordnen kann.

Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

(KI-generiert)
  • ElektrotechnikPlanung, Montage, Material
  • 15+ Jahre Erfahrung1.500+ Projekte
  • HerstellerunabhängigerSystempartner
  • Wels, Ried im Innkreis, Salzburgdrei Standorte, Salzburg im Aufbau

Bei einer Gemeinschaft sind oft mehrere Gebäude und Eigentümer beteiligt: das Dach der Volksschule, die Halle eines Betriebs, der Zählerkasten im Einfamilienhaus eines Mitglieds. Hier steht, wie wir die Montage über all diese Standorte hinweg organisieren und was am Ende an die Gemeinschaft übergeben wird.

Ablauf der Montage für eine Gemeinschaft

  1. Schritt 01Termine abstimmenReihenfolge der Standorte mit der Gemeinschaft und den Eigentümern der Gebäude festlegen
  2. Schritt 02VorbereitenZählerplätze umbauen, wo nötig, und Wege für Leitungen in jedem Gebäude festlegen
  3. Schritt 03Erzeugung montierenPhotovoltaikanlagen auf den vereinbarten Dächern und Flächen errichten
  4. Schritt 04Speicher und AnschlussSpeicher setzen, Anlagen im Zählerkasten anschließen und absichern
  5. Schritt 05Prüfen und messenjede Anlage einzeln prüfen und die Werte protokollieren
  6. Schritt 06FertigmeldungInbetriebnahme beim Netzbetreiber melden, damit er den Zähler setzen oder umstellen kann
  7. Schritt 07ÜbergabeDokumentation je Anlage an die Eigentümer und eine Übersicht an die Gemeinschaft

Bevor wir anrücken

Montiert wird erst, wenn der Netzzugang für jede Erzeugungsanlage zugesagt ist und die Zählpunkte angelegt sind. Das verhindert, dass eine fertige Anlage lange stillsteht, weil die Einspeisung noch nicht freigegeben ist. Die Anfrage beim Netzbetreiber und die Auslegung der Anlagen gehören zur Planung, die Gründung der Gemeinschaft erledigt sie selbst.

Parallel klären wir mit jedem Gebäudeeigentümer, wann wir auf das Grundstück dürfen, wer uns aufsperrt und wo Material abgestellt werden kann. Gehört das Dach einer Gemeinde, stimmen wir uns mit Bauhof oder Gebäudeverwaltung ab, bei einer Schule mit der Direktion, damit laute Arbeiten nicht in die Unterrichtszeit fallen.

Was die Gemeinschaft und die Mitglieder vorbereiten

Ein großer Teil der Vorbereitung liegt bei der Gemeinschaft, weil nur sie ihre Mitglieder kennt. Wir schicken vor Beginn eine Liste mit allen Standorten und dem, was dort jeweils gebraucht wird.

  • Eine Ansprechperson der Gemeinschaft benennen, die Termine koordiniert und Rückfragen beantwortet
  • Zufahrt, Dachzugang und den Bereich vor dem Zählerkasten an jedem Standort freihalten
  • Bei Mitgliedern ohne Viertelstundenmessung die Umstellung rechtzeitig im Kundenportal des Netzbetreibers beantragen
  • Pläne, frühere Prüfprotokolle und Unterlagen zu bestehenden Anlagen bereitlegen, soweit vorhanden
  • Name und Passwort des WLAN oder einen Netzwerkanschluss für die Wechselrichter bereithalten

Die Erzeugungsanlagen

Eine Photovoltaikanlage für eine Gemeinschaft montieren wir technisch genauso wie jede andere: Unterkonstruktion passend zur Eindeckung, Module, Leitungsführung ins Gebäude, Wechselrichter an einem trockenen und zugänglichen Platz. Wie das auf Ziegel, Blech, Flachdach und Hallen im Einzelnen abläuft, steht unter Photovoltaik montieren.

Anders ist die Koordination. Liegen die Anlagen auf mehreren Gebäuden, planen wir die Reihenfolge so, dass Gerüst und Team von einem Standort zum nächsten wandern und nicht zwischendurch abgezogen werden. Bei öffentlichen Gebäuden richten wir uns nach Ferien und Veranstaltungen, bei Betrieben nach Produktion und Anlieferung.

Bestehende Anlagen von Mitgliedern brauchen meist keinen großen Einsatz. Vor Ort passen wir, wo nötig, die Einstellungen am Wechselrichter an, bauen den Zählerplatz um oder ergänzen einen fehlenden Energiezähler. An Modulen und Dach ändert sich dabei in der Regel nichts.

Speicher einbauen

Ist in der Planung ein Speicher vorgesehen, setzen wir ihn im selben Zug wie den Wechselrichter. Ein Speicher beim Erzeuger braucht einen trockenen, frostfreien Raum und einen tragfähigen Untergrund. Ein zentraler, größerer Speicher für eine Gemeinde braucht dagegen einen eigenen Aufstellort, eigene Absicherung und oft einen eigenen Anschluss. Was bei der Montage im Detail zählt, steht unter Batteriespeicher montieren und Batteriegroßspeicher montieren.

Wichtig für die Gemeinschaft ist, dass der Speicher hinter dem richtigen Zähler sitzt und so eingestellt ist, wie es in der Planung festgelegt wurde. Lädt er zur falschen Zeit, bleibt weniger Strom für die Mitglieder übrig. Diese Einstellungen prüfen wir bei der Inbetriebnahme gemeinsam mit der Anlage.

Zählerplatz und Smart-Meter-Anbindung vorbereiten

Jedes Mitglied braucht einen Smart Meter, jede Erzeugungsanlage einen Zählpunkt für die Einspeisung. Den Zähler selbst setzt und tauscht der Netzbetreiber. Unsere Aufgabe ist der Platz dafür: Entspricht ein Zählerkasten nicht mehr dem Stand der Technik, bauen wir ihn um oder erneuern ihn, bevor die Anlage angeschlossen wird.

Bei Mehrparteienhäusern mit gemeinschaftlicher Erzeugungsanlage ist der Zählerplatz oft der aufwendigste Teil, weil mehrere Zähler, die Anlage und die Hausverteilung zusammenkommen. Wir halten fest, welcher Zähler zu welcher Partei gehört, damit der Netzbetreiber die Zuordnung ohne Rückfrage übernehmen kann.

Braucht ein Zähler eine Kommunikationsverbindung, die über das Netz des Netzbetreibers nicht zuverlässig funktioniert, sagen wir das früh. Ob und wie die Anbindung dann erfolgt, entscheidet der Netzbetreiber.

Prüfung jeder einzelnen Anlage

Bevor eine Anlage einspeist, messen wir Isolation und Spannungen, prüfen Schutzmaßnahmen und Absicherung und kontrollieren die Funktion von Wechselrichter und Speicher. Das geschieht an jedem Standort einzeln, auch wenn die Anlagen zur selben Gemeinschaft gehören. Die Werte landen in einem Messprotokoll je Anlage.

Wurde am Zählerplatz umgebaut, prüfen wir auch dort und dokumentieren den neuen Zustand. Wer später einen Elektrobefund für das Gebäude braucht, hat damit eine saubere Ausgangslage.

Inbetriebnahme und Meldung beim Netzbetreiber

Nach der Prüfung nehmen wir die Anlage in Betrieb und melden die Fertigstellung beim Netzbetreiber. Erst danach setzt er den Zähler oder stellt ihn um, und die Anlage darf offiziell einspeisen. Wir halten die Gemeinschaft über den Stand jeder Meldung auf dem Laufenden, damit sie weiß, ab wann eine Anlage mitrechnet.

Die Aufnahme der Mitglieder und Anlagen in die Gemeinschaft beim Netzbetreiber läuft über die Gemeinschaft selbst. Dafür braucht sie die Zählpunktnummern der Erzeugungsanlagen, die wir ihr nach der Inbetriebnahme gesammelt übermitteln.

Wie lange die Montage dauert

Eine einzelne Anlage auf einem Wohnhaus ist meist in wenigen Arbeitstagen montiert. Für eine Gemeinschaft mit mehreren Standorten hängt die Gesamtdauer davon ab, wie viele Dächer, Zählerplätze und Speicher dazugehören und wie gut sich die Termine bei den Eigentümern legen lassen. Einen Zeitplan je Standort stimmen wir vor Beginn mit Ihnen ab.

Während wir im Zählerkasten anschließen, ist der Strom im jeweiligen Gebäude kurz abgeschaltet. Bei Betrieben, Schulen und Gemeindegebäuden legen wir das auf einen Zeitpunkt, den wir vorher mit Ihnen vereinbaren.

Übergabe an Eigentümer und Gemeinschaft

Jeder Eigentümer einer Anlage bekommt deren Dokumentation mit Messprotokoll, Schaltplan und den Zugangsdaten zur App des Wechselrichters. Wir zeigen vor Ort, wo Erzeugung und Einspeisung abzulesen sind und was zu tun ist, wenn die Anlage keine Daten mehr liefert.

Die Gemeinschaft bekommt zusätzlich eine Übersicht aller Anlagen mit Standort, Leistung, Zählpunkt und Datum der Inbetriebnahme. Damit kann sie gegenüber Mitgliedern und Netzbetreiber belegen, was in Betrieb ist, und später leichter planen, wenn neue Mitglieder oder Anlagen dazukommen.

Später erweitern

Viele Gemeinschaften wachsen nach dem Start. Kommt ein neues Dach dazu, läuft die Montage wie bei der ersten Anlage, nur mit weniger Abstimmung, weil lediglich ein Standort betroffen ist. Wir greifen auf die bestehende Übersicht zurück und ergänzen sie nach der Inbetriebnahme. Material für Nachrüstungen bekommen Sie auch bei uns, siehe Material für Energiegemeinschaften.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen. Kurz und klar.

Wer tauscht den Zähler, wenn eine neue Anlage dazukommt?

Der Netzbetreiber. Wir bereiten den Zählerplatz vor, melden die Fertigstellung, und er setzt oder stellt den Zähler um.

Muss bei der Montage jedes Mitglied zu Hause sein?

Nein. Nur dort, wo wir eine Anlage montieren oder am Zählerkasten arbeiten, braucht es Zugang zum Gebäude. Mitglieder, die nur Strom beziehen, haben mit der Montage meist nichts zu tun, außer ihr Zählerplatz muss umgebaut werden.

Können die Anlagen an mehreren Standorten gleichzeitig gebaut werden?

Das hängt von Größe und Anzahl der Standorte ab. Meist arbeiten wir sie nacheinander ab, damit Gerüst und Team nicht aufgeteilt werden und jede Anlage vollständig fertig wird, bevor die nächste beginnt.

Ab wann zählt eine neue Anlage für die Gemeinschaft?

Wenn der Netzbetreiber den Zähler gesetzt hat und die Anlage in der Gemeinschaft angemeldet ist. Die Anmeldung übernimmt die Gemeinschaft, wir liefern ihr dafür die Zählpunktnummern.

Wird der Speicher für die Gemeinschaft anders eingestellt als für ein einzelnes Haus?

Oft ja. Wie er laden und entladen soll, wird in der Planung festgelegt. Wir setzen diese Einstellungen bei der Inbetriebnahme um und prüfen sie.

Was passiert, wenn am Zählerkasten ein Mangel auffällt?

Wir sagen es Ihnen vor der Montage und bieten den Umbau an. Ohne passenden Zählerplatz darf die Anlage nicht angeschlossen werden.