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Blitz- und Überspannungsschutz. Für Gebäude und Geräte.

Ein Blitzeinschlag muss nicht das eigene Dach treffen, um Schaden anzurichten. Oft reicht ein Einschlag in der Nähe oder in eine Freileitung, und die Überspannung zerstört Wechselrichter, Heizungssteuerung und Computer. Wir schützen Gebäude und Anlagen davor.

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(KI-generiert)
  • ElektrotechnikPlanung, Montage, Material
  • 15+ Jahre Erfahrung1.500+ Projekte
  • HerstellerunabhängigerSystempartner
  • Wels, Ried im Innkreis, Salzburgdrei Standorte, Salzburg im Aufbau

Blitzschutz besteht aus zwei Teilen. Der äußere Blitzschutz fängt den Einschlag am Dach ab und leitet ihn in die Erde. Der innere Blitzschutz, also Potenzialausgleich und Überspannungsschutz, hält die Überspannung von Leitungen und Geräten fern. Wir planen beides zusammen, im Neubau wie im Bestand.

Was wir machen

  • Überspannungsschutz im Zählerkasten und in Unterverteilern
  • Überspannungsschutz für Photovoltaik, Speicher und Wallbox
  • Schutz von Netzwerk-, Telefon- und Antennenleitungen
  • Erdungsanlagen und Potenzialausgleich
  • Äußerer Blitzschutz mit Fangeinrichtung und Ableitungen
  • Prüfung bestehender Blitzschutzanlagen
  • Fundamenterder und Ringerder im Neubau
  • Nachrüstung im Bestand, auch im Zuge einer Sanierung
  • Dokumentation der Anlage für Behörde und Versicherung

Was kostet das?

ab € 1.000

Preise inkl. MwSt., Stand 09/2026, verbindlich nur nach Vor-Ort-Termin

Alle Preise und Beispiele

Äußerer und innerer Blitzschutz

Der äußere Blitzschutz besteht aus der Fangeinrichtung am Dach, also Fangstangen und Fangleitungen am First, aus Ableitungen an der Fassade und aus der Erdungsanlage. Er gibt dem Blitz einen festen Weg in die Erde und verhindert, dass er sich einen Weg durch Dachstuhl, Mauerwerk oder Leitungen sucht.

Der innere Blitzschutz verbindet alle metallischen Leitungen und Rohre im Haus über den Potenzialausgleich und begrenzt Überspannungen mit Ableitern. Ein äußerer Blitzschutz ohne inneren schützt das Gebäude, aber nicht die Elektronik darin. Was wovor schützt:

  • Direkteinschlag ins Gebäude: äußerer Blitzschutz
  • Einschlag in der Nähe oder in die Freileitung: Überspannungsschutz im Verteiler
  • Überspannung über Daten-, SAT- oder Telefonleitung: Ableiter für genau diese Leitungen

Wie Überspannungsschutz im Verteiler arbeitet

Überspannungsschutz ist gestaffelt. Der Grobschutz am Hauseintritt oder im Zählerkasten nimmt den Großteil der Energie auf. Weitere Ableiter in den Unterverteilern und nahe bei empfindlichen Geräten begrenzen, was noch übrig bleibt. Erst die Kombination hält die Spannung so niedrig, dass die Elektronik sie verkraftet.

Ableiter sind Verschleißteile. Nach einer starken Auslösung wird das betroffene Modul getauscht, nicht die ganze Einrichtung. Der Schutz wirkt nur mit einer kurzen, sauberen Verbindung zur Erdung, deshalb prüfen wir bei jedem Einbau auch Erdung und Potenzialausgleich. In älteren Verteilern fehlt oft der Platz für die Ableiter, dann ist ein Umbau des Zählerkastens nötig. Ableiter, Ersatzmodule und Erdungsmaterial für den eigenen Elektriker gibt es auch zum Abholen oder mit Lieferung unter Blitzschutz-Material.

Welche Geräte besonders gefährdet sind

Gefährdet ist vor allem, was an mehr als einem Netz hängt, etwa an Strom und Daten gleichzeitig. Die Überspannung sucht sich den Weg zwischen beiden, mitten durch das Gerät. Deshalb schützen wir alle Leitungen, die ins Haus führen, nicht nur den Stromanschluss. Besonders empfindlich sind:

  • Wechselrichter und Batteriespeicher
  • Wärmepumpe und Heizungssteuerung
  • Die Ladestation fürs E-Auto, siehe Wallbox
  • Router, Netzwerk und die Zentrale fürs Smart Home
  • Alarmanlagen und Torsteuerungen
  • Fernseher und Receiver an der SAT-Anlage

Photovoltaik und Blitzschutz

Eine Photovoltaikanlage bringt Leitungen vom Dach ins Haus und damit einen Weg für Überspannungen. Wie die Anlage geschützt und in einen vorhandenen Blitzschutz eingebunden wird, legen wir schon in der Planung fest. Was dabei geklärt, berechnet und abgestimmt wird, steht unter Blitzschutz planen.

Der Überspannungsschutz gehört auf die Gleichstromseite beim Wechselrichter und auf die Wechselstromseite im Verteiler. Wo ein äußerer Blitzschutz vorhanden ist, setzen wir Module und Gestell so, dass der nötige Abstand zu den Fangleitungen eingehalten wird, oder binden die Anlage sauber in den Blitzschutz ein. Mehr dazu unter Photovoltaik planen.

Antennen, SAT-Anlage und Dachaufbauten

SAT-Schüsseln, Antennenmasten und andere Aufbauten ragen über das Dach hinaus und sind damit bevorzugte Einschlagpunkte. Ihr Kabel führt direkt zu Receiver und Fernseher, oft auch zum Router. Deshalb gehören Mast und Kabelschirm in die Erdung und den Potenzialausgleich des Hauses eingebunden, und die Leitung bekommt einen eigenen Ableiter, bevor sie die Geräte erreicht.

Ist ein äußerer Blitzschutz vorhanden, muss die Antenne im Schutzbereich der Fangeinrichtung stehen oder sauber in die Anlage eingebunden werden. Dasselbe gilt für Lüftungsaufsätze, Kamine mit Metallhauben und Klimageräte am Dach. Wer eine neue SAT-Anlage montieren lässt oder den Standort ändert, sollte die Erdung gleich mitprüfen lassen.

Blitzschutz für Höfe, Hallen und Betriebe

Viele Höfe und Hallen stehen frei in offener Lage. In Ställen hängen Lüftung, Fütterung und Melktechnik am Strom, und ein Ausfall macht dort sofort Probleme. Silos und große Blechdächer kommen dazu.

In Gewerbe und Industrie geht es um Produktionssteuerungen, Server und Brandmeldeanlagen. Ein Überspannungsschaden bedeutet dort oft Stillstand, nicht nur ein kaputtes Gerät. Wir erfassen, welche Anlagen kritisch sind, und legen Schutz und Erdung danach aus. Bei Hallen mit Photovoltaik am Dach planen wir beides in einem Konzept.

Wann Blitzschutz Pflicht ist

Für manche Gebäude verlangen Bauordnung, Behörde oder Versicherung einen äußeren Blitzschutz, etwa bei exponierter Lage, großen Gebäuden oder bestimmten Nutzungen. Überspannungsschutz im Verteiler ist für jedes Gebäude sinnvoll. Was für Ihr Gebäude gilt, klären wir mit Ihnen.

Auch ohne Pflicht fragen Versicherungen bei Schäden nach, wie ein Gebäude geschützt war. Bei Neubau und größeren Umbauten klären wir die Anforderung früh mit Planer und Bauherr, weil Erder und Ableitungen im Rohbau deutlich einfacher zu setzen sind als später. Mehr zur Ausführung im Neubau unter Elektroinstallation.

Blitzschutz nachrüsten: so gehen wir vor

Der beste Zeitpunkt zum Nachrüsten ist eine Dachsanierung oder die Erneuerung der Elektrik, siehe Sanierung. Dann sind Dach, Fassade und Verteiler ohnehin offen.

  1. Schritt 01BestandsaufnahmeGibt es einen Fundamenterder, wie ist der Potenzialausgleich ausgeführt, welche Leitungen kommen ins Haus
  2. Schritt 02Bedarf klärenReicht der innere Schutz, oder verlangen Lage, Nutzung, Behörde oder Versicherung einen äußeren Blitzschutz
  3. Schritt 03Überspannungsschutz in Zählerkasten und Unterverteilern einbauen und den Potenzialausgleich ergänzen
  4. Schritt 04Falls nötig die äußere Anlage mit Fangeinrichtung, Ableitungen und Erder rund ums Gebäude, abgestimmt mit dem Dachdecker
  5. Schritt 05Messung und Dokumentation der fertigen Anlage

Prüfung bestehender Blitzschutzanlagen

Bei der Prüfung sehen wir uns Fangeinrichtung, Ableitungen und Klemmen an, suchen nach Korrosion an den Erdeinführungen, messen die Erdungsanlage und kontrollieren die Ableiter im Verteiler. Das Ergebnis ist ein Prüfbericht, den Sie für Behörde und Versicherung verwenden können.

Geprüft wird in den Abständen, die Behörde oder Versicherung festlegen, außerdem nach Dach- oder Fassadenarbeiten, bei denen Leitungen abgenommen wurden, und nach einem Einschlag. Die übrige Elektroanlage prüfen wir über den Elektrobefund, beides lässt sich in einem Termin verbinden.

Nach einem Gewitter

Wenn nach einem Gewitter Geräte ausgefallen sind, Sicherungen immer wieder fallen oder es verbrannt riecht, finden Sie die nächsten Schritte beim Störungsdienst.

Wovon der Aufwand abhängt

Überspannungsschutz im Verteiler nachzurüsten ist meist ein überschaubarer Eingriff. Der Aufwand für einen äußeren Blitzschutz hängt dagegen von Gebäudegröße, Dachform und Dachdeckung ab, dazu von der vorhandenen Erdung, der Zahl der Ableitungen und davon, wie gut Dach und Fassade zugänglich sind.

Ein Angebot erstellen wir deshalb erst nach einer Besichtigung vor Ort. Wird der Erder im Neubau gleich mitgeplant, sinkt der Aufwand deutlich, weil er dann einfach ins Fundament kommt.

  • PlanungAuslegung nach Ihrem Bedarf
  • MontageVom Elektrotechnikbetrieb
  • MaterialAb Lager, abholen oder liefern lassen
  • Anmeldung & DokuNetzbetreiber, Messprotokoll, Übergabe

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Häufige Fragen

Häufige Fragen. Kurz und klar.

Reicht ein Überspannungsschutz im Verteiler?

Er schützt die Anlage im Haus vor Überspannungen aus dem Netz und aus Einschlägen in der Nähe. Gegen einen direkten Einschlag ins Gebäude braucht es zusätzlich einen äußeren Blitzschutz.

Wie erkenne ich, ob der Überspannungsschutz ausgelöst hat?

Am Ableiter im Verteiler sitzt ein kleines Anzeigefenster, das nach einer Auslösung die Farbe wechselt. Dann sollte das Modul getauscht werden, denn bis zum Tausch ist der Schutz nicht mehr voll wirksam.

Braucht jede Photovoltaikanlage einen Blitzschutz?

Einen Überspannungsschutz ja, einen äußeren Blitzschutz nicht automatisch. Die Photovoltaikanlage allein löst meist keine Pflicht aus. Ist am Gebäude aber schon ein Blitzschutz vorhanden, muss die Anlage richtig eingebunden werden.

Kann man einen Blitzschutz bei einem bestehenden Haus nachrüsten?

Ja. Überspannungsschutz lässt sich fast immer nachrüsten, ein äußerer Blitzschutz ebenfalls. Am einfachsten geht das gemeinsam mit Arbeiten an Dach oder Fassade.

Schützt eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz meine Geräte?

Nur als letzte Stufe direkt am Gerät. Ohne Schutz im Verteiler ist sie bei größeren Überspannungen überfordert, und Daten- oder SAT-Leitungen bleiben ganz ungeschützt.

Wie oft muss eine Blitzschutzanlage geprüft werden?

Das hängt von Gebäudeart, Nutzung und den Auflagen aus Bescheid oder Versicherungsvertrag ab. Nach Durchsicht Ihrer Unterlagen sagen wir Ihnen, was für Ihr Gebäude gilt. Zusätzlich empfehlen wir eine Prüfung nach Einschlägen und nach Dacharbeiten.