Ladeinfrastruktur für Betriebe. Vom ersten Ladepunkt bis zur Flotte.
Wir planen und bauen Ladepunkte für Firmenparkplätze, Flotten, Wohnanlagen und Gemeinden, mit Lastmanagement, damit der Hausanschluss nicht zum Engpass wird, und auf Wunsch mit Zugangskontrolle und Abrechnung.
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

- ElektrotechnikPlanung, Montage, Material
- 15+ Jahre Erfahrung1.500+ Projekte
- HerstellerunabhängigerSystempartner
- Wels, Ried im Innkreis, Salzburgdrei Standorte, Salzburg im Aufbau
Ob ein paar Ladepunkte am Firmenparkplatz oder eine ganze Tiefgarage: Planung, Bau, Material und Betreuung kommen bei uns aus einem Betrieb. Wir arbeiten für Betriebe, Hausverwaltungen und Gemeinden.
Für die Wallbox in der eigenen Garage gibt es eine eigene Seite: Wallbox für zuhause.
Was wir machen
- Bedarfsplanung: wie viele Ladepunkte, welche Leistung, welche Standzeiten
- Prüfung von Hausanschluss und freier Leistung
- Lastmanagement für mehrere Ladepunkte
- Zugangskontrolle per Karte oder App, Abrechnung nach Nutzer
- Einbindung von Photovoltaik und Speicher
- Grabungen, Fundamente, Leitungen und Anmeldung beim Netzbetreiber
- Wand- und Säulenladestationen samt Zubehör, zur Abholung in Wels und Ried oder mit Lieferung, siehe Material für Ladeinfrastruktur
- Betreuung nach der Inbetriebnahme: Updates, Störungsbehebung, wiederkehrende Prüfung
Was kostet das?
ab € 2.000 je Ladepunkt
Preise inkl. MwSt., Stand 09/2026, verbindlich nur nach Vor-Ort-Termin
Welche Ladelösung zu welchem Standort passt
Die wichtigste Frage bei jeder Planung lautet: Wie lange stehen die Autos? Davon hängt ab, wie viel Leistung ein Ladepunkt braucht und wie stark der Hausanschluss belastet wird. Schnellladen mit Gleichstrom (DC) lohnt sich nur dort, wo die Standzeiten wirklich kurz sind, weil Anschlussleistung und Aufwand deutlich steigen.
Je nach Standort ergibt sich ein anderes Bild:
- Mitarbeiterparkplatz: Die Autos stehen den ganzen Arbeitstag, langsames Laden mit Wechselstrom reicht, ein gutes Lastmanagement ist wichtiger als hohe Leistung je Ladepunkt
- Kundenparkplatz von Handel, Hotel und Gastronomie: kurze bis mittlere Standzeiten, Zugang für Gäste, und ob und wie bezahlt wird, muss vorher geklärt sein
- Fuhrpark-Depot: Geladen wird über Nacht, jedes Fahrzeug hat seinen festen Stellplatz und damit seinen eigenen Ladepunkt
- Gemeinde: Ladepunkte für den Fuhrpark am Bauhof und öffentlich zugängliche Ladepunkte am Gemeindeplatz, mit jeweils anderen Anforderungen
Warum Lastmanagement
Zehn Autos, die um acht Uhr früh gleichzeitig mit voller Leistung laden, würden die meisten Hausanschlüsse überfordern. Ein Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung auf die Ladepunkte, so reicht oft der bestehende Anschluss, und teure Netzerweiterungen bleiben aus oder kommen später.
Man unterscheidet zwei Arten. Beim statischen Lastmanagement bekommt die Ladegruppe eine fest eingestellte Höchstleistung, die sie nie überschreitet. Das dynamische Lastmanagement misst laufend den Verbrauch des Gebäudes und gibt den Ladepunkten nur, was gerade frei ist. Prioritäten lassen sich festlegen, etwa Dienstfahrzeuge vor Gästen oder Fahrzeuge mit früher Abfahrt zuerst. Für Betriebe, deren Netzentgelt auch nach der höchsten gemessenen Leistung berechnet wird, verhindert es außerdem teure Spitzen.
Mehrparteienhaus und Tiefgarage
In Mehrparteienhäusern soll jeder Stellplatz laden können, aber nicht jeder will gleich eine Wallbox. Wir planen deshalb die Grundinstallation für die ganze Garage und rüsten einzelne Ladepunkte nach, wenn sie gebraucht werden. Die technischen Unterlagen für die Eigentümergemeinschaft liefern wir mit.
Die Grundinstallation umfasst eine zentrale Zuleitung, Platz im Verteiler, die Leitungsführung entlang der Stellplätze und ein gemeinsames Lastmanagement. Der einzelne Eigentümer schließt später nur noch seinen Ladepunkt an. Abgerechnet wird entweder über einen eigenen Zähler je Ladepunkt oder über das Backend der Ladestationen, damit niemand den Strom der Nachbarn bezahlt.
Für einzelne Ladepunkte mit geringer Leistung erleichtert das Wohnungseigentumsgesetz die Zustimmung der übrigen Eigentümer. Rechtliche Fragen im Einzelfall klären Hausverwaltung oder Rechtsberatung. Wir liefern Konzept, Leistungsbedarf und Unterlagen für die Eigentümerversammlung und stimmen die Vorgaben zu Brandschutz und Lüftung der Tiefgarage mit den Zuständigen ab.
Laden für Flotten und Dienstwagen
Im Depot hat jedes Fahrzeug seinen eigenen Ladepunkt, geladen wird über Nacht. Das Lastmanagement verteilt die Leistung so, dass morgens alle Fahrzeuge abfahrbereit sind. Transporter und Nutzfahrzeuge mit höherem Energiebedarf bekommen Vorrang. Den Verbrauch jedes Fahrzeugs werten Sie im Backend aus, über offene Schnittstellen wie OCPP lässt er sich an ein Flottenmanagement anbinden.
Dienstwagen, die beim Mitarbeiter zu Hause laden, bekommen dort eine Wallbox mit eigener Erfassung des Ladestroms, wie auf Wallbox für zuhause beschrieben.
Ladepunkte für Gemeinden: Bauhof und öffentlicher Platz
Gemeinden haben oft zwei Aufgaben zugleich: den eigenen Fuhrpark am Bauhof elektrisch zu versorgen und Ladepunkte für Bürger und Gäste anzubieten. Am Bauhof gilt dasselbe wie im Fuhrpark-Depot. Bei öffentlich zugänglichen Ladepunkten am Gemeindeplatz, beim Freibad oder bei der Sporthalle steht zuerst die Betreiberfrage: Betreibt die Gemeinde selbst, oder übernimmt ein Ladestellenbetreiber Abrechnung und Kundenservice?
Davon hängen die Auswahl der Ladestationen, der Zugang per Karte oder App und die Anbindung ans Backend ab. Dazu kommen Beschilderung und Markierung der Stellplätze, gute Beleuchtung und ein Anfahrschutz, wo Fahrzeuge rangieren. Wir planen das gemeinsam mit der Gemeinde und bereiten die Unterlagen für Gemeinderat und Netzbetreiber vor.
Zugang und Abrechnung
Bevor wir Ladestationen auswählen, klären wir: Wer darf laden, und wer zahlt? Wer Ladestrom an Dritte nach Kilowattstunden verrechnet, braucht eine dafür zugelassene, eichrechtskonforme Messung. Für öffentlich zugängliche Ladepunkte gelten zusätzliche Vorgaben zu Bezahlung und Preisangabe. Wir wählen die Ladestationen danach aus und richten das Backend ein.
In der Praxis gibt es drei Modelle, die sich an einem Standort auch kombinieren lassen:
- Nur eigene Fahrzeuge: keine Abrechnung nötig, die Freigabe erfolgt per Ladekarte
- Mitarbeiter mit Privatauto: Erfassung je Ladekarte, danach Abrechnung oder ein Freikontingent nach Ihrer internen Regelung
- Gäste und Öffentlichkeit: Bezahlung per Karte oder App, meist über einen Betreiber, der Backend und Abrechnung übernimmt
Hausanschluss, Netzbetreiber und Ausbau in Etappen
Ladepunkte müssen beim Netzbetreiber angezeigt werden, je nach Leistung braucht es eine Zustimmung oder eine Erhöhung der Anschlussleistung. In Oberösterreich ist das je nach Standort Netz Oberösterreich, LINZ NETZ oder eww Netz in Wels. Wir kennen die Abläufe und stellen die Anträge. Bei großen Projekten kann eine eigene Trafostation zum Thema werden. Das klären wir früh, weil es die Zeitplanung bestimmt.
Sinnvoll ist oft, klein anzufangen und später zu erweitern. Zuleitung, Verteiler und Leerrohre legen wir gleich auf den Endausbau aus, die Ladepunkte kommen nach Bedarf dazu. Am günstigsten ist das bei Neubau oder Sanierung von Parkplatz und Tiefgarage, wenn ohnehin gegraben wird. Wie wir Bedarf, Leistung und Ausbaustufen vorab festlegen, steht unter Ladeinfrastruktur planen, mehr zur Elektrik unter Elektroinstallation.
Photovoltaik und Speicher am Firmenparkplatz
Mitarbeiterautos stehen tagsüber auf dem Parkplatz, genau dann, wenn eine Photovoltaikanlage am meisten Strom erzeugt. Mit Überschussladen fließt dieser Strom in die Autos statt ins Netz, und der Eigenverbrauch des Betriebs steigt. Ein Carport mit PV-Modulen überdacht die Stellplätze und erzeugt den Strom direkt am Ort des Verbrauchs. Ein Speicher kann Lastspitzen abfangen, wenn viele Autos gleichzeitig laden. Mehr dazu unter Photovoltaik und Batteriespeicher.
Dass Autos selbst als Speicher dienen und Strom zurückgeben, ist noch in Entwicklung. Den Stand beschreibt die Seite Bidirektionales Laden.
So läuft ein Projekt ab
- Schritt 01Bedarf erhebenFahrzeuge, Standzeiten und Nutzergruppen
- Schritt 02Hausanschluss, freie Leistung und Lastgang prüfen
- Schritt 03Konzept mit Ausbaustufen und Angebot mit allen Positionen
- Schritt 04Anmeldung oder Antrag beim Netzbetreiber
- Schritt 05Bau mit Grabungen, Fundamenten, Leitungen und Montage der Ladestationen
- Schritt 06Inbetriebnahme, Einrichtung des Backends, Prüfprotokoll und Einschulung
Wovon der Aufwand abhängt
Einen Pauschalpreis gibt es für Ladeinfrastruktur nicht, weil jeder Standort anders ist. Das Angebot erstellen wir nach einer Besichtigung vor Ort, Anfragen nehmen wir über Kontakt entgegen. Förderprogramme von Bund, Land und Gemeinden ändern sich häufig, welche zum Zeitpunkt Ihres Angebots gelten, prüfen wir mit. Mit welchen Preisspannen Sie für eine erste Einschätzung rechnen können, steht unter Ladeinfrastruktur: Kosten.
Den Aufwand bestimmen vor allem diese Punkte:
- Anzahl und Leistung der Ladepunkte
- Entfernung vom Verteiler, Länge der Grabung und Oberfläche wie Asphalt oder Pflaster
- Zustand und Reserve des Hausanschlusses, gegebenenfalls eine Leistungserhöhung
- Wandmontage oder Ladesäule mit Fundament
- Zugangs- und Abrechnungssystem samt laufender Kosten für das Backend
- Beleuchtung und Beschilderung des Parkplatzes, siehe Außenbeleuchtung
- PlanungAuslegung nach Ihrem Bedarf
- MontageVom Elektrotechnikbetrieb
- MaterialAb Lager, abholen oder liefern lassen
- Anmeldung & DokuNetzbetreiber, Messprotokoll, Übergabe
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Häufige Fragen
Häufige Fragen. Kurz und klar.
Was ist der Unterschied zwischen einer Wallbox und Ladeinfrastruktur?
Eine Wallbox ist ein einzelner Ladepunkt am privaten Stellplatz. Ladeinfrastruktur meint mehrere Ladepunkte mit gemeinsamer Zuleitung, Lastmanagement, geregeltem Zugang und oft einer Abrechnung für viele Nutzer. Für die einzelne Wallbox zu Hause gibt es die eigene Seite Wallbox für zuhause.
Können Mitarbeiter ihr Privatauto in der Firma laden?
Ja. Mit Zugangskontrolle und Abrechnung nach Nutzer lässt sich der Ladestrom getrennt erfassen. Wie Sie ihn verrechnen, klären Sie am besten mit Ihrer Steuerberatung.
Reicht unser Hausanschluss?
Oft ja, mit Lastmanagement. Wir prüfen den Anschluss und Ihre Lastspitzen, bevor wir Ladepunkte planen.
Brauchen wir Schnellladen mit Gleichstrom im Betrieb?
Meist nicht. Auf Mitarbeiter- und Depotparkplätzen stehen die Autos lange genug, dass Laden mit Wechselstrom reicht. Gleichstrom lohnt sich dort, wo Fahrzeuge zwischen Einsätzen rasch nachladen müssen oder Kunden nur kurz stehen. Anschluss und Geräte sind dann deutlich aufwendiger, wir rechnen beide Varianten durch.
Können Parkplatz und Betrieb während des Baus weiter genutzt werden?
Meist ja. Wir bauen in Abschnitten, sperren nur die Flächen, an denen gerade gegraben oder montiert wird, und legen Umschaltungen im Verteiler auf Zeiten, zu denen Ihr Betrieb sie verkraftet. Den Ablauf stimmen wir vor Baubeginn mit Ihnen ab.
Wer kümmert sich um Störungen und Prüfungen nach der Inbetriebnahme?
Das übernehmen wir. Wir spielen Updates ein, beheben Störungen über unseren Störungsdienst und machen die wiederkehrende Überprüfung der Anlage, auf Wunsch zusammen mit dem Elektrobefund für den ganzen Betrieb.
Gibt es Förderungen für Ladeinfrastruktur im Betrieb oder im Mehrparteienhaus?
Programme von Bund, Land Oberösterreich und Gemeinden ändern sich häufig und gelten teils nur, wenn vor der Auftragsvergabe eingereicht wird. Beträge nennen wir hier deshalb bewusst nicht. Wir prüfen den aktuellen Stand für Ihr Angebot, verbindliche Auskunft geben die zuständigen Förderstellen.