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Material für Sanierung und Nachrüstung. Abholen oder liefern lassen.

Wer eine alte Anlage erneuert, braucht anderes Material als im Neubau: Kanäle statt Schlitze, Dosen für Mischmauerwerk und Vorsatzschalen, einen Unterverteiler dort, wo der alte Kasten keinen Platz mehr hat. Dieses Material bekommen Sie bei uns auch ohne Montage, mit Beratung, zum Abholen in Wels oder Ried oder mit Lieferung.

Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

(KI-generiert)
  • ElektrotechnikPlanung, Montage, Material
  • 15+ Jahre Erfahrung1.500+ Projekte
  • HerstellerunabhängigerSystempartner
  • Wels, Ried im Innkreis, Salzburgdrei Standorte, Salzburg im Aufbau

Wir verkaufen, was wir selbst in Altbauten, Siedlungshäusern und Bauernhöfen verbauen. Wir wissen, was in alten Wänden passt und welche Teile beim Nachrüsten oft vergessen werden. Auf dieser Seite geht es um das Material. Wie eine Sanierung geplant wird, steht unter Elektrosanierung planen.

Was wir für Sanierung und Nachrüstung führen

Genannt sind hier Produktarten und wofür sie im Bestand gebraucht werden. Welche Hersteller und Ausführungen gerade verfügbar sind, sagen wir Ihnen bei der Anfrage. Nicht alles liegt immer bereit, manches bestellen wir für Sie.

  • Aufputz- und Kanalsysteme: Sockelleistenkanäle, Wand- und Brüstungskanäle, Aufputzrohre mit Schellen
  • Aufputzdosen, Aufputzschalter und Aufputzsteckdosen für Keller, Garage und Werkstatt
  • Hohlwanddosen, tiefe Geräte- und Abzweigdosen für alte Wände
  • Unterverteiler für Aufputz, Unterputz und Hohlwand
  • Fehlerstromschutzschalter, FI/LS-Schalter, Leitungsschutzschalter und Überspannungsschutz
  • Schalter und Steckdosen, auch mit großen Abdeckrahmen
  • Rauchwarnmelder, einzeln oder per Funk vernetzt
  • Leitungen, Klemmen und Befestigungsmaterial

Was kostet das?

ab € 2.500

Preise inkl. MwSt., Stand 10/2026, verbindlich nur nach Vor-Ort-Termin

Alle Preise und Beispiele

Aufputz- und Kanalsysteme: neue Leitungen ohne Schlitz

Nicht jede Wand soll oder darf aufgemacht werden, etwa bei frisch renovierten Räumen, bei Fliesen oder bei denkmalgeschützter Substanz. Dann laufen neue Leitungen sichtbar, aber ordentlich in Kanälen. Welches System passt, hängt vom Raum ab:

  • Sockelleistenkanal: ersetzt die normale Sockelleiste und nimmt mehrere Leitungen auf. Im Wohnraum fällt er kaum auf, Steckdosen sitzen direkt darauf oder knapp darüber.
  • Wandkanal: für senkrechte Wege zu Schalter oder Leuchte. Schmale Ausführungen lassen sich überstreichen und verschwinden in der Wandfarbe.
  • Brüstungskanal: im Büro, im Homeoffice oder in der Werkstatt, wenn viele Steckdosen und Netzwerkanschlüsse in Tischhöhe gebraucht werden.
  • Aufputzrohr mit Schellen: robust und schnell, für Keller, Garage, Stall und Technikraum, wo die Optik zweitrangig ist.

Worauf es bei Kanälen ankommt

Der Querschnitt des Kanals richtet sich nach der Zahl der Leitungen, und zwar nach der späteren, nicht nach der heutigen. Ein Kanal, der schon beim Einbau voll ist, lässt keinen Platz für eine Netzwerkleitung oder einen zusätzlichen Stromkreis. Kanäle mit Trennsteg halten Strom- und Datenleitungen auseinander.

Für Ecken, Abzweige und Enden gibt es Formteile, die den Kanal sauber abschließen. Wer sie vergisst, schneidet auf der Baustelle improvisiert zu, und das sieht man. Rechnen Sie die Formteile deshalb gleich mit, ebenso die Gerätedosen für den Kanal. Diese Dosen müssen zum Kanalsystem gehören, fremde Teile sitzen oft schief oder halten nicht.

Dosen für alte Wände

Im Altbau trifft man selten auf gleichmäßigen Ziegel. Mischmauerwerk, Stein, alte Hohlblöcke und Putz in unterschiedlicher Stärke verlangen Dosen, die sich gut einsetzen lassen und auch in unebenem Untergrund fest sitzen. Tiefe Dosen sind im Bestand fast immer die bessere Wahl, weil mehr Klemmen und oft ein Schutzleiter dazukommen, der vorher gefehlt hat.

Werden Räume mit Vorsatzschalen oder Trockenbauwänden modernisiert, kommen Hohlwanddosen zum Einsatz. Abzweigdosen müssen auch nach der Sanierung zugänglich bleiben. Planen Sie deshalb, wo sie sitzen, bevor Kästen oder Verkleidungen davor kommen.

Unterverteiler: wenn der alte Kasten voll ist

In vielen älteren Häusern ist im bestehenden Zählerkasten schlicht kein Platz mehr für zusätzliche Schutzgeräte. Ein Unterverteiler im Obergeschoss, im ausgebauten Dachboden, in der Garage oder in der Werkstatt nimmt die neuen Stromkreise auf und verkürzt die Leitungswege.

Es gibt Unterverteiler für Aufputz, Unterputz und Hohlwand. Bei der Auswahl zählen die Zahl der Reihen und der freien Plätze, die Schutzart für den Einbauort und die Frage, ob Klemmen für Neutral- und Schutzleiter schon eingebaut sind. Planen Sie Reserve ein, denn eine spätere Wallbox, eine Wärmepumpe oder ein Überspannungsschutz brauchen eigene Plätze. Ob der Unterverteiler vom Hauptverteiler aus sinnvoll versorgt werden kann, klärt die Elektrofachkraft, die ihn anschließt.

FI-Schutzschalter und Schutzgeräte

Der Fehlerstromschutzschalter ist in alten Anlagen die wichtigste Nachrüstung. Er schaltet ab, wenn Strom über einen Fehler oder einen Menschen abfließt. Für einzelne Stromkreise, etwa Bad, Außensteckdosen oder Werkstatt, gibt es FI/LS-Schalter, die Fehlerstrom- und Leitungsschutz in einem Gerät vereinen und im engen Verteiler Platz sparen.

Welcher Typ von Fehlerstromschutzschalter gebraucht wird, hängt von den angeschlossenen Geräten ab. Wärmepumpen, Wallboxen und andere Geräte mit Umrichter stellen andere Anforderungen als Licht und Steckdosen. Nennen Sie uns deshalb, was an dem Stromkreis hängt, dann suchen wir das passende Gerät aus.

Ein Punkt, den wir beim Verkauf immer ansprechen: In Anlagen ohne getrennten Schutzleiter reicht es nicht, einen FI-Schalter zu kaufen und einzubauen. Dort müssen zuerst Leitungen oder Anschluss umgebaut werden, sonst arbeitet der Schalter nicht zuverlässig. Wie das in der Praxis abläuft, beschreibt Elektrosanierung: Ausführung. Überspannungsableiter für den neuen Verteiler finden Sie unter Blitzschutz-Material.

Schalter und Steckdosen: Tausch im Bestand

Wer alte Schalter und Steckdosen ersetzt, stößt oft auf Dosen in unterschiedlichen Größen und auf Wände, an denen der alte Rahmen einen sichtbaren Rand hinterlassen hat. Programme mit größeren Abdeckrahmen oder Mehrfachrahmen decken solche Stellen ab. Prüfen Sie vor dem Kauf, wie tief die vorhandenen Dosen sind, weil moderne Einsätze, etwa mit USB-Anschluss, mehr Platz brauchen.

Für Keller, Garage und Außenbereich gibt es Aufputzschalter und Steckdosen mit höherer Schutzart gegen Feuchtigkeit und Staub. In Kinderzimmern empfehlen sich Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz. Soll später ein Smart Home kommen, klären Sie vorher, ob Taster statt Schalter nötig sind.

Rauchwarnmelder im Bestand nachrüsten

Rauchwarnmelder lassen sich in jedem Haus nachrüsten, ohne eine Leitung zu legen. Wir empfehlen Geräte mit fest eingebauter, langlebiger Batterie. In größeren Häusern und über mehrere Stockwerke sind per Funk vernetzte Melder sinnvoll: Löst einer aus, warnen alle. Im Bestand ist Funk meist die einfachere Lösung, weil keine Wand geöffnet werden muss.

Sinnvoll sind Melder in Schlafräumen, Kinderzimmern und in den Fluren, die als Fluchtweg dienen. Ob bei einem Umbau oder Zubau eine Pflicht besteht, hängt vom Bauvorhaben und von den Vorschriften des Landes ab. Das klären wir mit Ihnen, wenn wir die Sanierung planen.

Was Private selbst vorbereiten dürfen

Mit Eigenleistung lässt sich bei einer Sanierung einiges erledigen, wenn es vorher mit dem Elektrofachbetrieb abgesprochen ist, der später anschließt. Typische Arbeiten, die Sie nach Absprache übernehmen können:

  • Kanäle und Aufputzrohre nach Plan montieren, ohne Leitungen anzuschließen
  • Schlitze stemmen oder Leerrohre verlegen, genau nach dem angezeichneten Plan
  • Leere Dosen setzen und eingipsen
  • Wände freiräumen, Verkleidungen abnehmen, nach der Installation verputzen und malen
  • Batteriebetriebene Rauchwarnmelder montieren

Was nur eine Elektrofachkraft anschließen darf

Alles, was mit der elektrischen Anlage verbunden wird, gehört in die Hand eines konzessionierten Elektrofachbetriebs. Dazu zählen:

  • Unterverteiler, Fehlerstromschutzschalter, Leitungsschutzschalter und Überspannungsschutz
  • Leitungen anklemmen, Stromkreise neu aufteilen oder zusammenlegen
  • Schalter, Steckdosen und fest angeschlossene Leuchten tauschen
  • Arbeiten am Zählerkasten und am Hausanschluss
  • Prüfung, Messung und Dokumentation nach dem Umbau

Warum diese Grenze gerade im Altbau zählt

In alten Anlagen ist oft nicht klar, welcher Leiter was ist. Farben stimmen nicht mit heutigen Regeln überein, ein Schutzleiter fehlt, oder eine Leitung führt Spannung, obwohl die Sicherung scheinbar abgeschaltet ist. Wer hier ohne Messgerät und Erfahrung arbeitet, gefährdet sich und später die Bewohner.

Dazu kommt die Haftung: Nach einem Schaden fragt die Versicherung, wer die Anlage verändert hat. Ein Messprotokoll oder ein Elektrobefund nach dem Umbau zeigt, dass die Anlage in Ordnung ist. Das kann nur ein Fachbetrieb ausstellen.

Was Sie zur Beratung im Lager mitbringen sollten

Im Bestand passt Material nur, wenn wir wissen, worauf es trifft. Diese Angaben helfen uns bei der Zusammenstellung:

  • Fotos vom offenen Zählerkasten oder Verteiler, auf denen freie Plätze und Schutzgeräte zu sehen sind
  • Fotos der Schalter und Steckdosen, die getauscht werden sollen, am besten mit abgenommenem Rahmen
  • Wandaufbau und ungefähre Länge der Wege, auf denen Kanäle laufen sollen
  • Welche Geräte an neue Stromkreise kommen, etwa Wärmepumpe, Wallbox, Trockner oder Werkstattmaschinen
  • Ihr Sanierungskonzept oder die Materialliste Ihres Elektrikers, wenn es sie schon gibt

Für Fachbetriebe und Private

Elektrobetriebe beziehen bei uns Material für Sanierungsbaustellen, auch in größeren Mengen, abgeholt oder geliefert. Mengen, Verfügbarkeit und Konditionen klären wir im Angebot. Bei ungewohnten Situationen im Bestand sprechen Sie mit Leuten, die solche Anlagen selbst erneuern.

Private kaufen bei uns meist für die Eigenleistung vor dem Anschluss oder um mit ihrem Elektriker ein bestimmtes Schalterprogramm zu vereinbaren. Wir sagen Ihnen offen, welche Teile Sie selbst montieren können und welche Ihr Elektriker einbauen muss.

Einbau durch innovare

Soll das Material nicht nur gekauft, sondern auch eingebaut werden, übernehmen wir die Arbeit, vom Unterverteiler bis zur letzten Steckdose. Dann liefern wir das Material mit, und Material und Ausführung kommen aus einer Hand. Wie wir im bewohnten Haus arbeiten, steht unter Elektrosanierung: Ausführung, Richtwerte für den Aufwand unter Kosten einer Elektrosanierung.

Abholung und Lieferung

Abholen können Sie das Material nach Vereinbarung an unseren Standorten in Wels und Ried, oder wir liefern es. Beschreiben Sie Ihr Vorhaben über das Kontaktformular, wir melden uns, sobald alles vorbereitet ist.

Material für den Neubau finden Sie unter Elektroinstallation: Material, weitere Bereiche wie Wallbox, Photovoltaik und Beleuchtung unter Material, Abholung und Lieferung.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen. Kurz und klar.

Kann ich einen FI-Schalter kaufen und selbst einbauen?

Kaufen ja, einbauen nein. Der Einbau im Verteiler ist Arbeit für eine Elektrofachkraft, zumal in alten Anlagen oft erst geklärt werden muss, ob ein getrennter Schutzleiter vorhanden ist. Ohne ihn arbeitet der Schalter nicht zuverlässig.

Welcher Kanal eignet sich für das Wohnzimmer?

Meist ein Sockelleistenkanal, weil er wie eine normale Sockelleiste wirkt und mehrere Leitungen aufnimmt. Für senkrechte Wege zu Schaltern oder Leuchten ergänzt ein schmaler Wandkanal, der sich überstreichen lässt.

Passen neue Schalter in meine alten Dosen?

Oft ja, aber nicht immer. Schicken Sie uns ein Foto mit abgenommenem Rahmen. Sind die Dosen zu flach oder beschädigt, müssen sie getauscht werden, bevor der neue Einsatz sicher sitzt.

Darf ich Rauchwarnmelder selbst montieren?

Batteriebetriebene Melder ja, sie werden nur an die Decke geschraubt. Melder mit Netzanschluss schließt eine Elektrofachkraft an.

Brauche ich einen Unterverteiler oder einen neuen Zählerkasten?

Das hängt davon ab, ob der Zählerkasten noch den Vorgaben des Netzbetreibers entspricht. Ist er in Ordnung und nur voll, genügt oft ein Unterverteiler. Muss er ohnehin erneuert werden, ist das die bessere Gelegenheit. Das klären wir bei der Planung.

Bekomme ich Material, wenn ein anderer Elektriker einbaut?

Ja. Sie können das Material bei uns kaufen und von Ihrem Elektriker einbauen lassen. Stimmen Sie die Liste vorher mit ihm ab, damit Schutzgeräte und Verteiler zu seiner Planung passen.