Innenbeleuchtung. Licht, das zum Raum passt.
Gutes Licht in der Wohnung fällt kaum auf, schlechtes jeden Abend. Eine einzelne Deckenleuchte in der Raummitte macht den Raum flach, blendet am Esstisch und lässt die Arbeitsfläche in der Küche im eigenen Schatten. Wir planen Licht für Haus und Wohnung Raum für Raum: wo es hell sein muss, wo es gemütlich sein soll und wie man es schaltet.
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

- ElektrotechnikPlanung, Montage, Material
- 15+ Jahre Erfahrung1.500+ Projekte
- HerstellerunabhängigerSystempartner
- Wels, Ried im Innkreis, Salzburgdrei Standorte, Salzburg im Aufbau
Am meisten bringt die Planung vor dem Innenausbau, solange Leitungen, Deckenauslässe und Schalterstellen noch frei festgelegt werden können. Sie lohnt sich aber auch in der Sanierung, wenn ohnehin Decken, Böden oder die Küche erneuert werden. Draußen rund ums Haus geht es unter Außen- und Objektbeleuchtung weiter, der reine Tausch alter Leuchten gegen LED steht unter LED-Umrüstung.
Was wir planen
- Lichtkonzept für die ganze Wohnung oder für einzelne Räume
- Positionen von Deckenauslässen, Einbauspots, Lichtlinien und Wandleuchten
- Aufteilung in Grund-, Arbeits- und Akzentlicht mit eigenen Schaltgruppen
- Lichtfarbe, Farbwiedergabe und Dimmbarkeit je Raum
- Schalterstellen, Bewegungsmelder und Lichtszenen
- Abstimmung mit Elektroinstallation, Trockenbau, Tischler und Küchenplaner
- Leuchtenliste, nach der wir montieren oder die Sie bei uns abholen oder liefern lassen
Drei Lichtebenen statt einer Deckenleuchte
Ein Raum wirkt dann gut beleuchtet, wenn mehrere Lichtquellen zusammenspielen. Eine helle Leuchte in der Mitte leuchtet zwar alles aus, aber gleichförmig und ohne Tiefe. Wir planen deshalb in drei Ebenen, die sich getrennt schalten und dimmen lassen:
- Grundlicht: gleichmäßige Helligkeit im ganzen Raum, etwa über Einbauspots, Lichtlinien oder eine indirekte Deckenaufhellung
- Arbeitslicht: gezielt helles Licht dort, wo gearbeitet wird, an der Küchenarbeitsfläche, am Spiegel, am Schreibtisch
- Akzentlicht: Licht auf Bilder, Regale, Wandflächen oder Pflanzen, das dem Raum Tiefe gibt
Was jeder Raum braucht
Jeder Raum hat eine andere Aufgabe, und danach richtet sich das Licht. Die Möblierung ist dabei der wichtigste Anhaltspunkt: Wo Sofa, Esstisch, Bett und Küchenzeile stehen, sollte deshalb vor der Planung feststehen, wenigstens ungefähr.
- Wohnzimmer: dimmbares Grundlicht, Akzente an Wänden und Regalen, eine Leseleuchte beim Sofa, kein Spot direkt über dem Sitzplatz
- Esszimmer: eine Pendelleuchte über dem Tisch, deren Höhe und Position erst mit dem Tisch feststehen, dazu ein Auslass mit Spielraum
- Küche: helles, schattenfreies Licht an der Arbeitsfläche, meist unter den Oberschränken, und Licht über der Kochinsel
- Bad: blendfreies Licht am Spiegel von vorn statt von oben, Leuchten mit passender Schutzart im Bereich von Dusche und Wanne
- Schlafzimmer: warmes, stark dimmbares Licht, Schalter an beiden Bettseiten, Licht im Kleiderschrank
- Kinderzimmer: helles Licht zum Spielen und Lernen, ein gedämpftes Nachtlicht
- Flur und Stiege: Orientierungslicht, auf Wunsch mit Bewegungsmelder, und beleuchtete Stufen
- Homeoffice: blendfreies Licht am Schreibtisch, das sich nicht im Bildschirm spiegelt
Lichtfarbe, Farbwiedergabe und Dimmen
In Wohnräumen wirkt warmweißes Licht am angenehmsten, in Küche, Bad und Arbeitszimmer darf es etwas heller und neutraler sein. Wichtig ist, dass alle Leuchten in einem Raum dieselbe Lichtfarbe haben. Zwei Spots mit unterschiedlichem Weiß nebeneinander fallen sofort auf und lassen den Raum unruhig wirken.
Die Farbwiedergabe beschreibt, wie natürlich Farben unter einer Leuchte aussehen. Günstige LEDs lassen Holz grau, Haut fahl und Speisen blass wirken. Auf eine gute Farbwiedergabe achten wir vor allem in Küche, Bad und bei Leuchten, die Bilder oder Materialien anstrahlen.
Dimmen ist der größte Unterschied zwischen einem Raum, der nur hell ist, und einem, in dem man gern sitzt. Leuchte, Betriebsgerät und Dimmer müssen zusammenpassen, sonst flackert oder brummt es, oder die Leuchte lässt sich nur in groben Stufen regeln. Das legen wir in der Planung fest, nicht erst beim Kauf.
Einbauspots, Lichtlinien und indirektes Licht
Die Bauform richtet sich nach Decke, Raum und Wirkung. Oft ergibt eine Mischung das ruhigste Bild, etwa eine indirekte Aufhellung für das Grundlicht und wenige gezielte Spots für Akzente.
- Einbauspots: flächenbündig in abgehängten Decken, schwenkbar für Bilder und Wände, mit ausreichend Abstand zu Wand und Möbeln
- Lichtlinien und LED-Profile: durchgehende Linien in Decke oder Wand, die Räume strecken und Wege führen
- Indirektes Licht: aus Deckenvouten, hinter Verkleidungen oder über Oberschränken, blendfrei und weich
- Pendel- und Deckenleuchten: als gestalterischer Mittelpunkt über Esstisch, Kochinsel oder Couchtisch
- Wandleuchten: für Flur, Stiege und neben dem Bett, mit Licht nach oben und unten
- Möbel- und Nischenbeleuchtung: in Regalen, Vitrinen und unter Oberschränken
Schalter, Szenen und Smart Home
Wo die Schalter sitzen und welche Leuchten gemeinsam schalten, entscheidet über den Alltag mehr als die Leuchte selbst. Wir setzen Schaltstellen an jeden Eingang eines Raums, bei langen Fluren und Stiegen an beide Enden, und fassen Leuchten zu Gruppen zusammen, die man wirklich gemeinsam braucht.
Mit einem Smart Home lassen sich Lichtszenen für Essen, Fernsehen oder Nacht auf einen Tastendruck abrufen, Leuchten zentral ausschalten und Orientierungslicht in der Nacht automatisch gedämpft zuschalten. Soll das später kommen, planen wir die Leitungen gleich dafür, dann ist die Nachrüstung ohne Stemmen möglich.
Wann die Planung dran ist
Im Neubau gehört das Lichtkonzept zur Elektroplanung, bevor die Leitungen im Rohbau verlegt werden. Für Einbauspots und Lichtlinien braucht es eine abgehängte Decke oder einen Hohlraum, und der muss mit dem Trockenbau vereinbart sein, bevor dieser beginnt.
In der Sanierung richtet sich das Konzept nach dem, was ohnehin erneuert wird. Eine neue abgehängte Decke im Wohnzimmer, eine neue Küche oder ein umgebautes Bad sind gute Anlässe, das Licht mitzudenken. Was sich im Bestand ohne große Eingriffe verbessern lässt, klären wir bei einer Besichtigung. Mehr zur Sanierung steht unter Sanierung und Nachrüstung.
So läuft die Planung ab
- Schritt 01Gespräch über Räume, Möblierung und Gewohnheiten, am Plan oder vor Ort
- Schritt 02Lichtkonzept mit Leuchtenpositionen, Lichtebenen und Schaltgruppen
- Schritt 03Leuchtenauswahl mit Lichtfarbe, Dimmbarkeit und Einbautiefe
- Schritt 04Abstimmung mit Elektroinstallation, Trockenbau und Tischler
- Schritt 05Umsetzung durch unsere Monteure oder Material zum Abholen oder mit Lieferung
Was Sie am Ende der Planung in der Hand haben
Das Ergebnis ist eine Unterlage, nach der gebaut werden kann, von uns oder von einem anderen Betrieb. Den Aufwand besprechen wir nach dem ersten Gespräch.
- Grundriss mit allen Lichtpunkten, Schaltern und Meldern
- Leuchtenliste mit Bauform, Lichtfarbe, Farbwiedergabe und Dimmbarkeit
- Schaltgruppen und Lichtszenen je Raum
- Angaben für den Trockenbau zu Ausschnitten und Einbautiefen
- Angebot für Material und Montage
Typische Fehler bei der Innenbeleuchtung
Diese Fehler kommen in Wohnräumen immer wieder vor. Die meisten kosten in der Planung nichts und im fertigen Raum viel:
- Einbauspots im gleichmäßigen Raster über die ganze Decke, ohne Bezug zu Möbeln und Wegen
- Spots direkt über Sofa, Bett oder Esstisch, die beim Hinaufschauen blenden
- Deckenauslass für den Esstisch dort, wo der Tisch am Ende nicht steht
- Unterschiedliche Lichtfarben im selben Raum
- Nur ein Schalter für alles Licht im Raum
- Dimmer, die nicht zu den Leuchten passen
- Licht am Spiegel nur von oben, mit Schatten im Gesicht
- Keine Leerrohre für spätere Lichtlinien oder eine Smart-Home-Steuerung
- PlanungAuslegung nach Ihrem Bedarf
- MontageVom Elektrotechnikbetrieb
- MaterialAb Lager, abholen oder liefern lassen
- Anmeldung & DokuNetzbetreiber, Messprotokoll, Übergabe
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Häufige Fragen
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Wann sollte die Innenbeleuchtung geplant werden?
Vor dem Innenausbau, am besten zusammen mit der Elektroplanung. Dann sitzen Deckenauslässe, Leerrohre und Schalter dort, wo das Licht gebraucht wird, und Einbauspots passen in die abgehängte Decke.
Wie viele Einbauspots braucht ein Raum?
Das hängt von Raumgröße, Deckenhöhe, Abstrahlwinkel und Nutzung ab. Mehr Spots machen einen Raum nicht automatisch besser. Oft ergibt eine Mischung aus weniger Spots und indirektem Licht das ruhigere Bild.
Welche Lichtfarbe ist für Wohnräume richtig?
Für Wohn-, Ess- und Schlafzimmer warmweiß. In Küche, Bad und Arbeitszimmer darf es etwas neutraler sein. Innerhalb eines Raums sollten alle Leuchten dieselbe Lichtfarbe haben.
Kann ich bestehende Leuchten dimmbar machen?
Oft ja, wenn Leuchte oder Leuchtmittel als dimmbar gekennzeichnet sind und ein passender Dimmer eingebaut wird. Bei fest eingebauten LEDs entscheidet das Betriebsgerät. Wir prüfen, was sich mit dem Bestand machen lässt.
Brauche ich für Einbauspots eine abgehängte Decke?
In einer Betondecke nur, wenn die Einbaudosen schon beim Betonieren gesetzt wurden. Sonst braucht es eine abgehängte Decke oder einen anderen Hohlraum. Wo das nicht geht, sind Aufbauspots oder Stromschienen eine gute Alternative.
Planen Sie auch Licht für einzelne Räume?
Ja. Eine neue Küche, ein umgebautes Bad oder ein Wohnzimmer mit neuer Decke sind typische Anlässe. Das Konzept richtet sich dann nach dem, was im Raum ohnehin erneuert wird.
Lässt sich die Beleuchtung später ins Smart Home einbinden?
Ja, wenn die Leitungen dafür vorbereitet sind. Wir planen Schalterdosen, Leerrohre und Platz im Verteiler so, dass eine Steuerung ohne Stemmen nachgerüstet werden kann. Mehr dazu unter Smart Home.