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Ladeinfrastruktur für Betriebe Kosten

Richtwerte für mehrere Ladepunkte am Firmenparkplatz, in der Tiefgarage einer Wohnanlage und für Schnelllader mit Gleichstrom. Den verbindlichen Preis gibt es nach einer Besichtigung und nach der Prüfung Ihres Hausanschlusses.

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(KI-generiert)
  • ElektrotechnikPlanung, Montage, Material
  • 15+ Jahre Erfahrung1.500+ Projekte
  • HerstellerunabhängigerSystempartner
  • Wels, Ried im Innkreis, Salzburgdrei Standorte, Salzburg im Aufbau

Die Spannen sind Richtwerte, Stand Oktober 2026, und verstehen sich ohne Abzug einer Förderung. Darunter steht, warum ein Ladepunkt im Betrieb anders kostet als die Wallbox in der Garage, welche Posten den Preis treiben und welche Kosten nach der Inbetriebnahme jedes Jahr wiederkommen.

Für die einzelne Wallbox am eigenen Haus gelten andere Zahlen. Die finden Sie unter Wallbox Kosten. Wie wir Ladeinfrastruktur planen und bauen, steht auf Ladeinfrastruktur.

Preise auf einen Blick

ab € 2.000 je Ladepunkt

Preise inkl. MwSt., Stand 09/2026, verbindlich nur nach Vor-Ort-Termin

Drei typische Fälle

FallSpanne
Firmenparkplatz
je AC-Ladepunkt, 11 bis 22 kW, Wandmontage, gemeinsames Lastmanagement, Zugang per Ladekarte
€ 2.000 bis € 4.500
Tiefgarage Wohnanlage
je Stellplatz: Anteil an der Grundinstallation und eigener Ladepunkt mit Abrechnung
€ 3.000 bis € 6.500
DC-Schnelllader
je Station mit 30 bis 50 kW, montiert und in Betrieb, ohne Erhöhung der Anschlussleistung
€ 20.000 bis € 45.000

Was den Preis verändert

  • Ladesäule mit Fundament statt Wandmontage+300 bis 700 € je Säule
  • Grabung durch Asphalt oder Pflaster statt durch Wiesedeutlich höherer Preis je Laufmeter
  • Neuer oder größerer Verteiler+1.500 bis 3.500 €
  • Dynamisches Lastmanagement mit Messung am Hausanschlusseinmaliger Aufpreis je Standort
  • Geeichte Messung für Abrechnung nach KilowattstundenAufpreis je Ladepunkt
  • Brandschutzauflagen in der Tiefgarageje nach Auflage, wird vorab geklärt

Nicht enthalten

  • Netzbereitstellungsentgelt und Erhöhung der Anschlussleistung
  • Grab- und Pflasterarbeiten durch Dritte
  • Laufende Kosten für Backend und Abrechnung
  • Wartungsvertrag
  • Beschilderung und Bodenmarkierung der Stellplätze

Wie der Preis je Ladepunkt entsteht

Bei mehreren Ladepunkten rechnen wir in zwei Ebenen. Die erste ist die gemeinsame Basis: Zuleitung vom Hausanschluss, Verteiler, Lastmanagement, Kommunikation und bei Bedarf die Grabung über den Parkplatz. Die zweite ist der einzelne Ladepunkt mit Gerät, Stichleitung, Absicherung und Inbetriebnahme. Die Basis fällt einmal an, die Ladepunkte so oft, wie Stellplätze ausgestattet werden.

Deshalb sinkt der Preis je Ladepunkt, je mehr Ladepunkte an einer Basis hängen. Vier Ladepunkte an einer eigenen Zuleitung sind je Stück teurer als zwölf an derselben Zuleitung. Die Richtwerte in der Tabelle sind auf den Ladepunkt umgelegt, damit Sie Standorte unterschiedlicher Größe vergleichen können.

AC-Wallbox, Ladesäule oder DC-Schnelllader

Die günstigste Lösung ist fast immer die AC-Wallbox an der Wand, mit 11 oder 22 kW je Ladepunkt. Ein Gerät für den Betrieb kostet mehr als eines für die private Garage, weil es Zugangskontrolle, Anbindung an ein Backend und oft einen geeichten Zähler mitbringt. Die Montage ist vergleichbar einfach, solange eine Wand in der Nähe der Stellplätze steht.

Eine Ladesäule braucht keine Wand, dafür ein Fundament und meist eine Grabung zur Säule. Viele Säulen haben zwei Ladepunkte, damit teilen sich zwei Stellplätze Fundament und Zuleitung. Je Ladepunkt gerechnet fällt der Aufpreis gegenüber der Wandmontage deshalb kleiner aus, als der Gerätepreis vermuten lässt.

Ein DC-Schnelllader spielt in einer anderen Liga. Schon das Gerät mit 30 kW kostet laut Listenpreis eines österreichischen Anbieters rund 10.000 €, größere Geräte ein Vielfaches davon. Dazu kommt die Anschlussleistung: Nach Angaben desselben Anbieters kann der Netzanschluss einer 180-kW-Station ohne Speicher bis zu 50.000 € kosten. Rechnen Sie DC deshalb nur dort ein, wo Fahrzeuge wirklich in kurzer Zeit nachladen müssen.

Was in den Richtwerten enthalten ist

Die Spannen in der Tabelle meinen fertig betriebsbereite Ladepunkte, nicht nur die Geräte. Enthalten sind, anteilig je Ladepunkt:

  • Ladestation mit Zugangskontrolle per Karte oder App
  • Stichleitung, Absicherung und Fehlerstromschutz je Ladepunkt
  • Anteil an Zuleitung, Verteiler und Lastmanagement
  • Montage an der Wand oder auf dem Fundament der Ladesäule
  • Anmeldung beim Netzbetreiber
  • Inbetriebnahme mit Messung und Prüfprotokoll
  • Einrichtung des Backends und Einschulung der Verantwortlichen

Welcher Preisfall zu Ihrem Standort passt

Der Firmenparkplatz mit AC-Ladepunkten passt für Mitarbeiterautos und Dienstwagen, die mehrere Stunden stehen. Wandmontage an Halle oder Bürogebäude, gemeinsames Lastmanagement und Zugang per Ladekarte sind der Normalfall. Am unteren Ende der Spanne liegen Standorte mit kurzem Weg zum Verteiler und genug Reserve im Anschluss.

Die Tiefgarage einer Wohnanlage ist der zweite Fall: Die Eigentümergemeinschaft errichtet eine Grundinstallation für alle Stellplätze, und einzelne Eigentümer bestellen ihren Ladepunkt dazu. Eine Auswertung von 73 Angeboten für Tiefgaragen nennt für die Grundinstallation im Schnitt rund 1.800 € je Stellplatz und mit eigener Ladestation im Schnitt rund 5.000 €. Die Spanne dazwischen erklärt sich aus Größe der Garage, Leitungswegen und Brandschutzauflagen.

Für Fuhrparks mit kurzen Standzeiten zwischen den Einsätzen und für Kundenparkplätze, auf denen Gäste nur kurz bleiben, gilt der dritte Fall mit DC-Schnelllader. Die Spanne gilt je Station ohne Erhöhung der Anschlussleistung. Ist die Erhöhung nötig, kommt sie als eigener Posten dazu, und dieser Posten kann größer sein als die Station selbst.

Hausanschluss und Lastmanagement als Preistreiber

Ob Ihr bestehender Anschluss reicht, entscheidet über den größten Einzelposten. Reicht er mit Lastmanagement, bleibt es bei der Schaltanlage im Gebäude. Reicht er nicht, verrechnet der Netzbetreiber für die zusätzliche Leistung ein Netzbereitstellungsentgelt, und je nach Umfang wird ein neuer Anschluss, ein größerer Verteiler oder bei großen Projekten eine eigene Trafostation fällig. Diese Kosten stecken nicht in unseren Richtwerten, weil sie vom Netzbetreiber und vom Standort abhängen.

Das Lastmanagement selbst kostet einmalig je Standort, nicht je Ladepunkt. Ein statisches Lastmanagement ist meist schon in den Ladestationen eingebaut. Ein dynamisches braucht zusätzlich eine Messung am Hausanschluss und die Einbindung in die Steuerung. Dieser Aufpreis rechnet sich fast immer, weil er die teurere Anschlusserhöhung vermeidet oder aufschiebt. Wir prüfen das mit Ihrem Lastgang, bevor wir das Angebot legen.

Grabung, Fundamente und Oberflächen

Auf offenen Parkplätzen entscheidet der Tiefbau oft mehr über den Preis als die Ladestationen. Eine Grabung durch Wiese oder Schotter ist deutlich billiger als durch Asphalt oder Pflaster, das danach wiederhergestellt werden muss. Fundamente für Ladesäulen und ein Anfahrschutz, wo Fahrzeuge rangieren, kommen dazu.

Am günstigsten wird Tiefbau, wenn er ohnehin anfällt: bei Neubau oder Sanierung des Parkplatzes, bei neuen Leitungen für die Beleuchtung oder bei Arbeiten an der Kanalisation. Legen wir dann gleich Leerrohre für alle künftigen Stellplätze, kostet die spätere Erweiterung kaum mehr als die Geräte und die Montage. Grab- und Pflasterarbeiten kann auch ein Baumeister Ihrer Wahl übernehmen, wir stimmen die Trasse mit ihm ab.

Was Abrechnung und Backend kosten

Solange nur eigene Fahrzeuge laden, genügt eine Freigabe per Ladekarte, und Abrechnungskosten fallen kaum an. Sobald Mitarbeiter mit Privatauto, Mieter oder Gäste laden, braucht es ein Backend, das die Ladevorgänge je Nutzer erfasst und abrechnet. Wer nach Kilowattstunden verrechnet, braucht außerdem Ladestationen mit geeichter Messung, und die kosten je Ladepunkt mehr als Geräte ohne.

Das Backend selbst wird meist als Dienst je Ladepunkt und Monat bezahlt. Ein österreichischer Energieversorger verrechnet für seinen Abrechnungsdienst 14,25 € netto je Ladepunkt und Monat, einzelne Zusatzfunktionen kosten einmalig extra. Andere Anbieter rechnen anders, etwa mit einem Anteil am geladenen Strom. Vergleichen Sie deshalb die Kosten über mehrere Jahre und bei Ihrer tatsächlichen Zahl an Ladepunkten, nicht den Einstiegspreis.

Laufende Kosten nach der Inbetriebnahme

Neben dem Strom und dem Backend kommen jedes Jahr kleinere Posten dazu. Ladestationen im Betrieb werden stärker beansprucht als die Wallbox zu Hause: Stecker, Kabel und Kartenleser nutzen sich ab, Software muss aktuell bleiben, und bei Störungen soll rasch jemand kommen. Ein Wartungsvertrag bündelt diese Leistungen, ist aber optional und nicht im Richtpreis enthalten.

Ladepunkte gehören zur elektrischen Anlage des Betriebs und werden bei der wiederkehrenden Überprüfung mitgeprüft. Wird das mit dem Elektrobefund für das ganze Gebäude verbunden, fällt nur ein Termin an. Für Betriebe, deren Netzentgelt auch nach der höchsten gemessenen Leistung berechnet wird, ist außerdem das Lastmanagement ein laufender Kostenfaktor: Richtig eingestellt verhindert es, dass das Laden am Morgen die Spitze und damit die Rechnung für das ganze Jahr nach oben setzt.

Den Strom für die Autos senkt am wirksamsten eine Photovoltaikanlage am Dach oder als Carport über den Stellplätzen, weil Mitarbeiterautos tagsüber stehen, wenn die Anlage am meisten erzeugt. Was eine solche Anlage kostet, steht unter Photovoltaik Kosten. Ein Batteriespeicher kann Ladespitzen abfangen, lohnt sich aber nur, wenn die Spitzen sonst eine teure Anschlusserhöhung erzwingen würden.

Ausbau in Etappen: wie sich die Kosten verteilen

Die wenigsten Betriebe und Wohnanlagen statten alle Stellplätze auf einmal aus. Wirtschaftlich sinnvoll ist meist ein erster Bauabschnitt mit Basis für den Endausbau und nur so vielen Ladepunkten, wie heute gebraucht werden. Der erste Abschnitt ist je Ladepunkt teurer, jeder weitere deutlich günstiger, weil Zuleitung, Verteiler und Leerrohre schon liegen.

In Wohnanlagen trägt die Eigentümergemeinschaft üblicherweise die Grundinstallation, der einzelne Eigentümer seinen Ladepunkt. Wie die gemeinsamen Kosten aufgeteilt werden, entscheidet die Gemeinschaft mit ihrer Hausverwaltung. Wir liefern dafür eine Aufstellung, die Basis und Ladepunkte getrennt ausweist, damit jede Partei sieht, was auf sie entfällt.

Angebote für Ladeinfrastruktur vergleichen

Zwei Angebote mit ähnlicher Endsumme können sehr Unterschiedliches enthalten. Fragen Sie bei jedem Angebot nach diesen Punkten:

  • Ist die Basis auf den Endausbau ausgelegt oder nur auf die heutigen Ladepunkte?
  • Ist das Lastmanagement statisch oder dynamisch, und misst es am Hausanschluss?
  • Sind Grabung, Oberflächen und Fundamente enthalten oder bleiben sie bei Ihnen?
  • Messen die Ladestationen geeicht, wenn Sie nach Kilowattstunden abrechnen wollen?
  • Was kostet das Backend je Ladepunkt und Monat, und wie lange läuft der Vertrag?
  • Wer kümmert sich um Störungen, Updates und die wiederkehrende Prüfung?

Förderungen

Für Ladepunkte in Betrieben, Wohnanlagen und Gemeinden gibt es immer wieder Programme von Bund, Land und Gemeinden. Sie unterscheiden oft zwischen öffentlich zugänglichen und nicht öffentlichen Ladepunkten sowie zwischen AC und DC, und manche verlangen die Einreichung vor der Auftragsvergabe. Welche Förderungen zum Zeitpunkt Ihres Auftrags gelten, prüfen wir im Angebot. Förderbeträge nennen wir hier bewusst nicht. Sie ändern sich unterjährig, und eine veraltete Zahl hilft Ihnen nicht.

Rechnen Sie im Budget deshalb mit dem Preis ohne Förderung. Anfragen für ein Angebot nehmen wir über Kontakt entgegen, den Förderstand prüfen wir dabei mit.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen. Kurz und klar.

Warum kostet ein Ladepunkt im Betrieb mehr als eine Wallbox zu Hause?
Weil zum Gerät Zugangskontrolle, Backend, oft eine geeichte Messung und ein Lastmanagement für mehrere Ladepunkte kommen. Dazu sind die Leitungswege auf Parkplätzen und in Tiefgaragen meist länger. Dafür sinkt der Preis je Ladepunkt, je mehr Ladepunkte sich eine gemeinsame Basis teilen.
Was kostet eine Ladesäule mit Abrechnungssystem?
Das hängt vor allem davon ab, ob nach Kilowattstunden abgerechnet wird. Dann braucht es eine geeichte Messung, und das Gerät kostet mehr. Dazu kommen Fundament, Grabung und die monatliche Gebühr für das Backend. Die Tabelle zeigt die Spannen je Ladepunkt, die laufenden Kosten stehen im Abschnitt zu Abrechnung und Backend.
Rechnet sich ein DC-Schnelllader für unseren Betrieb?
Nur, wenn Fahrzeuge zwischen Einsätzen in kurzer Zeit nachladen müssen oder Kunden nur kurz stehen. Für Autos, die den ganzen Arbeitstag oder über Nacht stehen, reichen AC-Ladepunkte zu einem Bruchteil der Kosten. Wir rechnen beide Varianten mit Ihren Fahrzeugen und Standzeiten durch.
Wer zahlt die Grundinstallation in einer Wohnanlage?
Üblicherweise die Eigentümergemeinschaft, den eigenen Ladepunkt zahlt jeder Eigentümer selbst. Den Schlüssel für die gemeinsamen Kosten legt die Gemeinschaft mit ihrer Hausverwaltung fest.
Warum ist die Erhöhung der Anschlussleistung nicht im Richtpreis?
Weil sie vom Netzbetreiber verrechnet wird und von Standort, vorhandener Leistung und zusätzlichem Bedarf abhängt. Ob sie nötig ist, klären wir vor dem Angebot mit Ihrem Lastgang. Oft vermeidet ein dynamisches Lastmanagement sie ganz oder schiebt sie auf einen späteren Ausbau.
Mit welchen laufenden Kosten müssen wir rechnen?
Mit dem Strom, der Gebühr für das Backend je Ladepunkt, der wiederkehrenden Überprüfung der Anlage und, wenn gewünscht, einem Wartungsvertrag. Wer das Netzentgelt auch nach der höchsten gemessenen Leistung bezahlt, sollte zusätzlich die Lastspitzen im Blick behalten.
Wie kommen wir von der Spanne zu einem festen Preis?
Über eine Besichtigung des Standorts und die Prüfung von Hausanschluss und Verteiler. Mit Plan des Parkplatzes oder der Garage, Fotos vom Verteiler und der gewünschten Zahl an Ladepunkten können wir vorab eine erste Einschätzung geben. Den verbindlichen Preis gibt es nach dem Termin vor Ort.